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Breiter aufgestellt für die Zukunft

Landrat Thorsten Stolz im Gespräch mit Guido Grandi, dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Maintaler Norma Group

Main-Kinzig-Kreis. – Automobilzulieferer haben in den vergangenen Jahrzehnten schon einige Umbruchzeiten erlebt. Der zunehmende Erfolg von alternativ angetriebenen Kraftfahrzeugen bedeutet jedoch einen besonders herausfordernden Umbruch. In der Maintaler Norma Group hat man sich darauf schon länger eingestellt und sieht sich aufgrund der Produktpalette flexibel auf diese neuen Zeiten eingestellt, wie Guido Grandi, seit diesem Jahr Vorstandsvorsitzender, Landrat Thorsten Stolz bei einem Besuch am Stammsitz in Hochstadt erläuterte.

„Unsere Produkte werden auch in neuen, umweltschonenden Fahrzeugen gebraucht und sind gefragt“, erklärte Grandi. Eine wertvolle Stütze des Unternehmens sei da der Bereich Entwicklung, der die Norma Group im veränderten Automotive-Segment zukunftsfest positioniert. Außerdem gehe das Unternehmen zunehmend in weitere Anwendungsbereiche für Verbindungstechnik, etwa Wassertechnik, Maschinenbau und Infrastrukturleitungen. Auch die intensive Ausbildung im eigenen Hause helfe mit Blick auf die Fachkräftesuche, die selbst für Unternehmen mit großem Namen zunehmend eine Herausforderung sei. Insbesondere spezialisierte Kräfte seien schwerer zu finden. Die Bereiche Entwicklung und Ausbildung sind neben der Firmenleitung und Teilen der Produktion am Standort Maintal angesiedelt. Insgesamt sind in Maintal 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, weltweit sind es rund 8.500.

Neben dem Automotive-Bereich ist die Norma Group im Segment Wassermanagement tätig. Im Mai dieses Jahres wurde ein neuer Standort in den USA eröffnet, der sich diesem Schwerpunkt widmet. Die Norma Group wächst auch in anderen Teilen der Welt: In China gab es in diesem Jahr eine Werkserweiterung zu feiern. Im Bereich der Erneuerbaren Energien ist das Unternehmen ebenfalls tätig. „Wir sind gut vorangekommen, unser Geschäft zu diversifizieren und uns breiter aufzustellen“, sagte Guido Grandi.

Landrat Thorsten Stolz gratulierte zu dieser Entwicklung, auch zu den optimistisch stimmenden Perspektiven für das Unternehmen. „Der Wirtschaftsstandort Maintal verfügt über hervorragende Ausgangsbedingungen für Unternehmen wie die Norma Group. Ob für den internationalen Markt oder die nationalen Abnehmer: Die Verbindungen sind gut. Hinzu kommen die steigenden Bevölkerungszahlen im Westen des Main-Kinzig-Kreises und die Nähe zur Hochschulbildung, das sind gute Aussichten für Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften“, sagte Landrat Thorsten Stolz.

Bildunterschrift: Landrat Thorsten Stolz (links) hat sich mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden der Maintaler Norma Group, Guido Grandi, ausgetauscht.

Quelle: Frank Walzer

 

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