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Maintal: Mit Pedalkraft zur Wasserkraft

Einsteinschüler*innen erhalten für ihre Teilnahme am STADTRADLEN eine besondere Führung

 

„Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst Du in Bewegung zu bleiben“, soll Albert Einstein einst gesagt haben. Die Schüler*innen des gleichnamigen Gymnasiums in Maintal können diese Feststellung sicher bestätigen. Sie beteiligen sich jährlich mit einem starken Team an der Aktion STADTRADELN. Idee des seit 2008 stattfindenden Wettbewerbs für Städte und Gemeinden ist, möglichst viele Menschen im Sinne des Klimaschutzes aufs Fahrrad zu bringen.

In diesem Jahr stand erstmals nicht die zurückgelegte Gesamtstrecke im Fokus, sondern die grundsätzliche Motivation, häufiger das Fahrrad zu nutzen. Es ging also darum, dass sich so viele Bürger*innen wie möglich am STADTRADELN beteiligen. Besonders gut gelungen ist das erneut der Albert-Einstein-Schule in Bischofsheim. 214 Schüler*innen haben an der Aktion teilgenommen und sind 14.190 Kilometer geradelt. Dafür gab es von der Stadt Maintal neben Urkunden als Sonderpreis eine exklusive Führung durch das Wasserkraftwerk der Firma Uniper an der Staustufe Maintal.

Gemeinsam mit Schulleiter Claus Wörn und Maintals Klimamanager Andreas Frank radelten die Schüler*innen der Jahrgangsstufe sechs kürzlich zur Schleuse. Dort erwarteten bereits Richard Berghoff und Dr. Christian Buchbauer von der Firma Uniper und Bürgermeisterin Monika Böttcher die Besuchergruppe. „Indem ihr regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule fahrt, tragt ihr dazu bei, dass es weniger Autoverkehr und dadurch auch weniger .Elterntaxis‘ vor der Schule gibt. Damit seid ihr ein tolles Vorbild und könnt hoffentlich viele Freunde und Freundinnen davon überzeugen, häufiger das Rad zu nutzen“, lobte Böttcher das Engagement der Schüler*innen.

„Radfahren ist die klimafreundlichste Art der Fortbewegung. Im Bereich der Energieerzeugung zählt neben Sonne und Wind die Wasserkraft zu den umweltfreundlichen, erneuerbaren Energien. Und die Firma Uniper ist so freundlich, uns einen ganz besonderen Einblick in das Wasserkraftwerk hier an der Staustufe zwischen Kesselstadt und Maintal zu gewähren“, erläuterte Maintals Klimamanager Andreas Frank.

Im Besucherraum des Kraftwerks präsentierte Christian Buchbauer anschließend interessante Fakten zur Wasserkraft. Das Prinzip der Wasserkraft in Form von Mühlrädern wurde bereits 1000 Jahre vor Christus zur Erzeugung von mechanischer Energie genutzt. Auch heute sind Wasserkraftwerke eine nachhaltige und CO2-freie Form der Energieerzeugung, die bei Uniper teilweise bereits über 100 Jahre zuverlässig betrieben werden.

„Der Vorteil von Wasserkraft im Vergleich zu Sonne oder Wind ist, dass sie zuverlässig, speicherbar und planbar verfügbar ist“, erläuterte er. Sie spielt daher eine wichtige Rolle in der Energiewende. Dabei bremst sie als erneuerbarer Energieträger nicht nur den Klimawandel, sondern trägt auch zum Umweltschutz bei. Denn im Bereich der Kraftwerke wird durch spezielle Rechen Unrat aus den Flüssen gesammelt. „Allein im Bereich des Mains sind das 1.000 Container mit 30 Kubikmetern im Jahr“, führte Richard Berghoff aus. Zusätzlich lassen sich durch Wasserkraftwerke die Pegel der Flüsse bei Hoch- und Niedrigwasser regulieren. Dabei ist Uniper in Deutschland der größte Betreiber von Wasserkraftwerken und steuert von der Zentrale in Landshut aus insgesamt 110 Anlagen, darunter auch jene in Maintal, die seit 1985 in Betrieb ist.

Nach einer Einführung rund um das Thema „Wasserkraft“ gab es anschließend eine Führung durch die Anlage. Dabei besichtigten die Schüler*innen auch das „Herz“ der Anlage, den Raum mit den zwei riesigen Wasserturbinen und danach – in einem zweiten Raum – den ebenfalls riesigen Generator, der letztlich den Strom erzeugt. Es waren spannende Einblicke, die Buchbauer und Berghoff an diesem Vormittag boten.

Einen weiteren Sonderpreis im Rahmen des STADTRADELNS erhielt Giddel Asamoah aus der Klasse 8Rb der Werner-von-Siemens-Schule. Er freute sich über zwei Eintrittskarten für das Bundesligaspiel von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen. Zusammen mit seinem älteren Bruder besuchte er Mitte Oktober das Spiel im ehemaligen Waldstadion. Giddel erlebte erstmals die einzigartige Atmosphäre eines Bundesligaspiels im Stadion, wo der 5:1-Sieg der Eintracht für ausgelassene Stimmung sorgte. „Bei allen Toren haben die Fans unheimlich gefeiert, aber beim 5:1 ist das Stadion komplett ausgerastet. Es war super!“ sagte Giddel nach dem Spiel.

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Insgesamt haben sich am diesjährigen STADTRADELN 15 Teams aus Maintal beteiligt. Gemeinsam haben die Teilnehmenden 38.868 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. Maintal liegt damit hinter Bruchköbel mit 78.302 Kilometer und Nidderau mit 47.388 Kilometern im interkommunalen Vergleich auf Rang drei.

Quelle: Stadt Maintal

 

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