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Angebot für Fördereinrichtung in Hasselroth geht weiter

Land finanziert auch künftig Beratung im Grenzdurchgangslager Friedland

Das Land Hessen fördert auch in Zukunft die Beratung zum Sonderlehrgang für die Hochschulreife von Spätausgesiedelten im Grenzdurchgangslager Friedland. Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt hat heute gemeinsam mit dem Beauftragten der Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, MdL Andreas Hofmeister, in der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth den neuen Bescheid übergeben. Damit kann die Beratung durch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) fortgesetzt werden.

Der Verein LMDR Hessen wirbt seit August 2024 im Grenzdurchgangslager Friedland – im Drei-Länder-Eck Hessens mit Niedersachsen und Thüringen – im Landesauftrag für das bundesweit einzigartige Bildungsangebot im Main-Kinzig-Kreis. Eine Beraterin informiert in Friedland neu ankommende, junge Spätausgesiedelte und deren Familien gezielt über den zweijährigen Lehrgang in Hasselroth, der zum Abitur führt.

„Die Beratung für unsere besondere Einrichtung hat sich bewährt und wird daher fortgesetzt“, freut sich Regierungspräsident Hilligardt. „Über unseren Standort Hasselroth bieten wir jungen Zugewanderten eine deutschlandweit einzigartige Mischung aus Unterbringung, Betreuung und Bildung an.“

Die Förderung durch das Land Hessen im laufenden Jahr beträgt über 20.000 Euro, was die Kosten der Beratung vollständig abdeckt. Diese hat sich als wirksam erwiesen, da Friedland für alle Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in Deutschland die erste Anlaufstation ist.

Landesbeauftragter Andreas Hofmeister ergänzt: „Gerade in der Phase des Ankommens in Friedland ist gute Beratung entscheidend. Zusammen mit dem Bildungsangebot in Hasselroth ebnet sie den Weg für Bildungserfolg und Eingliederung – deshalb führen wir die Unterstützung fort. Das Zusammenspiel von Unterbringung, Beratung und Bildung hat sich bewährt.“

Hintergrund

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt betreibt seit vielen Jahren im Landesauftrag die Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte in Hasselroth (Main-Kinzig-Kreis). Die Einrichtung umfasst insgesamt sechs Gebäude, die dem Land Hessen gehören. Sie dient der schulischen Fortbildung und Integration, insbesondere von jungen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern. Diese können dort durch Weiterqualifizierung die allgemeine Hochschulreife erwerben.

Das Besondere an der Fördereinrichtung ist, dass die Schülerinnen und Schüler dort wohnen und sozialpädagogisch betreut werden. Dadurch wird ein Lernumfeld geschaffen, das es ihnen ermöglicht, sich optimal auf ihre Abiturprüfung vorzubereiten. So liegt die langjährige Erfolgsquote bei über 90 Prozent. Der eigentliche Unterricht findet an der Ludwig-Geißler-Schule im nahegelegenen Hanau statt.

Link: https://rp-darmstadt.hessen.de/gesellschaft-und-integration/migration/foerdereinrichtung-hasselroth

Bildunterschrift: MdL Andreas Hofmeister (vorne links) und Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt (Zweiter von rechts vorne) mit Johann Thießen und Natalie Paschenko (beide LMDR Hessen); außerdem (v.l.n.r.): Kathleen Cahill, Dr. Wilhelm Kanther (beide HMdI), Einrichtungsleiter Michael König, Tatjana Willführ und Juliane Dieroff (beide RPDA) [© RP]

Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt

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