Auch im Main-Kinzig-Kreis müssen Patienten oft monatelang auf einen Termin beim Psychotherapeuten warten. Nun schlägt der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) Alarm: Ein neuer Gesetzentwurf der Bundesregierung könnte die Situation massiv verschärfen.
Einsparungen gefährden ambulante Versorgung Der Verband kritisiert geplante Kürzungen bei der Vergütung von Therapiesitzungen und die Streichung von Zuschlägen. „Die geplanten Maßnahmen gefährden die wirtschaftliche Existenz vieler Praxen“, warnt der Verband. Besonders dramatisch: Der ohnehin hohe Bedarf – gerade bei Kindern und Jugendlichen in der Region – könne so kaum noch gedeckt werden.
Was das für Patienten bedeutet Sollten die Kürzungen wie geplant umgesetzt werden, befürchten Experten eine weitere Reduzierung des Angebots. Für Betroffene in Hanau, Schlüchtern oder Gelnhausen könnte das bedeuten: Noch längere Wege und noch längere Wartezeiten für Hilfe in psychischen Krisen.
Quelle: Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.

