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SPD will Bürgerstiftung für Rodenbach

Rodenbach, 13. Juni 2026 – In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Rodenbachs am 11.6. forderte die SPD Fraktion, die Gründung einer Bürgerstiftung für Rodenbach zu prüfen. Dem Antrag wurde zugestimmt. Stefan Brehm, finanzpolitischer Sprecher, begründete: “Ziel der Stiftung soll die Förderung des sozialen Miteinanders, des Ehrenamtes sowie sozialer, kultureller und gemeinnütziger Projekte in Rodenbach sein. Dabei sollen insbesondere Massnahmen und Angebote berücksichtigt werden, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Teilhabe sowie dem Gemeinwohl innerhalb der Gemeinde dienen.”

Der Gemeindevorstand soll hierfür ein Konzept vorlegen, das insbesondere folgende Punkte enthalten soll:

  • einen Vorschlag für die Satzung der Stiftung,
  • die konkrete Ausgestaltung des Stiftungszwecks,
  • Vorschläge zur Zusammensetzung und Besetzung der Stiftungsgremien,
  • eine Darstellung möglicher Förderbereiche,
  • eine Einschätzung der rechtlichen, organisatorischen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen,
  • ein Finanzierungskonzept einschließlich möglicher Modelle zur Ausstattung des Stiftungskapitals,
  • sowie eine Einschätzung zur langfristigen wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Stiftung.

Brehm betrachtet die Prüfung als eine Chance, langfristig und generationengerecht zusätzliche Möglichkeiten zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie des bürgerschaftlichen Engagements zu schaffen. Mit einer Bürgerstiftung könnte dauerhaft Vermögen aufgebaut werden, dessen Erträge langfristig sozialen, kulturellen und gemeinnützigen Zwecken innerhalb der Gemeinde zugutekommen. Insbesondere vor dem Hintergrund des wieder gestiegenen Zinsniveaus erscheint eine solche nachhaltige Form der Mittelanlage heute deutlich attraktiver und wirtschaftlich sinnvoller als in den vergangenen Jahren. Durch Zinserträge und weitere Erträge aus dem Stiftungskapital könnten Projekte und Maßnahmen dauerhaft unterstützt werden, ohne dass hierfür jährlich neue Haushaltsmittel bereitgestellt werden müssten.

Im Rahmen der Prüfung soll zudem dargestellt werden, ob und in welchem Umfang ein Teil der zu erwartenden beziehungsweise bereits entstandenen Überschüsse aus der Entwicklung des Baugebietes südlich der Adolf-Reichwein-Straße als Stiftungskapital eingebracht werden kann. Dabei soll ebenfalls geprüft werden, ob ein schrittweiser Aufbau der Stiftung möglich und sinnvoll ist.

Darüber sei zu untersuchen, wie Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer künftig durch Spenden, Zustiftungen oder andere Beteiligungsformen die Möglichkeit erhalten können, sich dauerhaft an der Stiftung zu beteiligen. Dies stärke Identifikation, Zusammenhalt und bürgerschaftliches Engagement innerhalb der Gemeinde.

Fotos:

(1) Stefan Brehm

(2) schematische Darstellung des Antrags

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Quelle: Wolfgang Puetz

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