Das Ziel, Jugendliche dort zu erreichen, wo sie ihre Freizeit verbringen, verfolgt das Hanauer Jugendmobil. Die mobile Anlaufstelle der städtischen Familien- und Jugendarbeit bringt Freizeit-, Begegnungs- und Beratungsangebote direkt in verschiedene Stadtteile und schafft unkomplizierte Treffpunkte für junge Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld.
„Mit dem Jugendmobil schaffen wir einen Treffpunkt, der direkt zu den Jugendlichen kommt – in ihre Stadtteile, in ihr Lebensumfeld und an die Orte, an denen sie sich aufhalten. Genau das ist der richtige Ansatz, wenn wir junge Menschen erreichen, ihre Perspektiven ernst nehmen und ihnen unkompliziert Angebote machen wollen, die Freizeit, Begegnung und Beratung miteinander verbinden“, sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Maximilian Bieri.
Finanziert wurde das Jugendmobil über das Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“. Es ergänzt das bereits etablierte Spielmobil „Augustinchen“, das seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Hanauer Kinder- und Familienarbeit ist. Während sich „Augustinchen“ vor allem an jüngere Kinder richtet, steht beim Jugendmobil gezielt die Altersgruppe der Jugendlichen im Mittelpunkt.
Als mobiler Treffpunkt bietet das Jugendmobil ein abwechslungsreiches Angebot. Neben sportlichen und kreativen Aktivitäten stehen Snacks und Getränke sowie Gaming-Angebote zur Verfügung. Gleichzeitig haben Jugendliche die Möglichkeit, mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen und Unterstützung bei Themen wie Schule, Ausbildung, Familie, Sexualität, Drogen oder Mobbing zu erhalten.
Mit dem Jugendmobil möchte die Stadt Hanau den direkten Austausch mit Jugendlichen stärken und ihre Bedürfnisse unmittelbar vor Ort kennenlernen. Betreut und koordiniert wird das Angebot von der Abteilung Familien- und Jugendarbeit der Stadt Hanau, unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie einem Mitarbeiter der evangelischen Kirche Klein-Auheim und Steinheim, der das Projekt insbesondere in seinem Stadtteil begleitet.
Das Jugendmobil ist als E-Fahrzeug klimafreundlich unterwegs und steuert regelmäßig verschiedene Standorte im Stadtgebiet an. Die Einsätze finden jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr statt: montags im Burggarten in Steinheim, dienstags am Schlachthof in Klein-Auheim und donnerstags in Mittelbuchen. Mit dem Jugendmobil erweitert die Stadt Hanau ihr Angebot der offenen Jugendarbeit um einen flexiblen Treffpunkt, der junge Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld erreicht.
„Wir freuen uns, dass wir dieses besondere mobile Angebot bereits in der dritten Saison auf die Straße bringen können“, sagt Bürgermeister und Sozialdezernent Maximilian Bieri.
Der Startschuss für die diesjährige Saison ist für den 4. Mai in Steinheim geplant.
Kontakt für Rückfragen:
Patrice Marner, Koordination Ferienspiele / Koordination Jugendmobil Hanau
Pressekontakt:
Stadt Hanau, Florian Bauer
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Quelle: Stadt Hanau

