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Mit Mini-PV-Anlagen bereits 16 Tonnen CO2 in Maintal eingespart

Stadt bezuschusst Kauf und Installation von Mini-PV-Anlagen – 37 Anlagen schon in Betrieb

 

Mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung ist angesichts der aktuellen Lage nicht nur das bundespolitische Ziel, sondern auch das Bestreben zahlreicher Privathaushalte. Eine Möglichkeit sind Photovoltaik-Anlagen. Die Stadt Maintal bezuschusst die Anschaffung und Installation einer Mini-PV-Anlage – auch als „Balkonkraftwerk“ bekannt – im Rahmen ihrer Klimaförderrichtlinie mit 300 Euro. Im Laufe des Jahres 2022 wurden bislang 37 Anlagen in Betrieb genommen, weitere 25 Anlagen sind beantragt. 38 Anlagen können im Rahmen des Fördermittelprogramms bis Jahresende noch gefördert werden.

„Maintal ist eine der wenigen Kommunen in Deutschland, die die Anschaffung und Installation von sogenannten Mini-Photovoltaik-Anlagen finanziell fördert. Im Rahmen unseres Fördermittelprogramms konnten wir bis Anfang Oktober bereits 37 Mini-PV-Anlagen bezuschussen. Weitere 25 Anlagen sind bereits beantragt, sodass den Bürgerinnen und Bürgern noch Mittel für 38 Mini-PV-Anlagen zur Verfügung stehen“, bilanziert Bürgermeisterin Monika Böttcher den bislang erfolgreichen Verlauf. Wer sich hierzu näher informieren möchte, kann Kontakt aufnehmen unter Telefon 06181 400-417 oder per E-Mail an klimaschutz@maintal.de.

Parallel zu den ersten Anlagen in Privathaushalten hat auch die Stadtverwaltung eine Mini-PV Anlage installieren lassen, die seit 15. Februar als Referenzobjekt dient. Diese Anlage ist für Interessierte an einem Nebengebäude des Rathauses in Hochstadt uneingeschränkt zu besichtigen. Die Anlage konnte optimal installiert werden, das heißt, sie hat keine Verschattung, eine angewinkelte Anbringung mit Neigung zur Sonne (also keine senkrechte Anbringung) und absolute Südausrichtung. Diese Anlage hat in den 228 Tagen seit der Installation insgesamt 525 kWh Ertrag erbracht, also rechnerisch im Durchschnitt etwa 2,3 kWh pro Tag.

„Erstaunlich ist, dass diese Werte schon vom ersten Tag an erzielt wurden, weil das Jahr 2022 in Maintal für die Erzeugung von Sonnenstrom optimale Verhältnisse geboten hat. Fast im gesamten Monat Februar gab es ununterbrochen Sonnenschein bei kühlen Temperaturen. Das ist die nahezu ideale Kombination für Solarzellen, um Strom zu erzeugen. Mehr Ertrag im Sommer erzielt man vor allem wegen des höheren Sonnenstandes und der längeren Sonnenscheindauer“, erläutert Klimamanager Andreas Frank.

Angesichts dieser günstigen Voraussetzungen hat die städtische PV-Anlage bereits im Februar einen monatlichen Durchschnittswert eingefahren, der üblicherweise erst im Sommer erreicht wird. Legt man diesen Wert als möglichen Referenz-Ertrag in Maintal zu Grunde, ergibt sich aus der Installationszeit aller bezuschussten Mini-PV-Anlagen bis zum Stichtag am 5. Oktober 2022 ein theoretischer Gesamtertrag aller Systeme von fast 14.000 kWh. Dies entspricht rein rechnerisch einer Einsparung von fast 16.000 kg Kohlendioxid im Vergleich zu einem Braunkohlekraftwerk.

Der durchschnittliche Anschaffungswert einer Anlage liegt auf Basis der vorliegenden Daten bei etwa 830 Euro. „Aktuelle Preise für Mini-PV Anlagen dürften höher liegen und sind auch immer abhängig von der individuell beauftragten Maßnahme – also beispielsweise den ausgewählten PV-Modulen, dem Wechselrichter, dem Zubehör, usw.“, sagt Frank und empfiehlt, sich über Online-Portale wie www.machdeinenstrom.de im Vorfeld eine Marktübersicht zu verschaffen.

 

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Mit Mini-PV-Anlagen umweltfreundlich Strom produzieren: Die Stadt Maintal fördert die Anschaffung und Installation von Mini-PV-Anlagen. Für 2022 können noch Fördergelder beantragt werden, informieren Klimamanager Andreas Frank und Bürgermeisterin Monika Böttcher. Foto: Stadt Maintal

Quelle: Stadt Maintal

 

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