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Schätze zwischen Beton und Asphalt

Aktion #Krautschau verbindet in Maintal Straßenkunst und Naturschutz für alle

Manche Schätze liegen uns täglich zu Füßen, zuweilen auch unter unseren Füßen. Gemeint sind die vielen kleinen Pflanzen, die in den Ritzen von Straßenpflastern und Mauern wachsen. Sie werden stets übersehen und bieten doch einige Überraschungen, wenn genau hingeschaut wird – und das will die deutschlandweite #Krautschau erreichen. Auch Maintal beteiligt sich an der Aktion, die Straßenkunst und Naturschutz miteinander verbindet.  Es gibt rund 500 Pflanzenarten, die sich den extremen Bedingungen zwischen Beton und Asphalt angepasst haben, die Tritt- und Fahrbelastung, Hitze, Bodenverdichtung und Verschmutzung trotzen, und dabei wertvolle Mikro-Ökosysteme für zahlreiche Insekten und andere Organismen darstellen. Natürlich auch in Maintal. Die #Krautschau lädt dazu ein, diese unscheinbaren Überlebenskünstler zu entdecken. „Gehen Sie auf eine Schatzsuche der etwas anderen Art“, lädt die städtische Klimamanagerin Nina Stiehr ein. Eine #Krautschau ist ganz einfach: Sie ist an jedem Tag und ohne Vorkenntnis möglich. Die kleinen Pflänzchen in den Ritzen werden mit Kreide markiert, mithilfe einer kostenfreien App bestimmt und der Name ergänzt. „Sie können sich aber auch am Tag der Biodiversität am 22. Mai zu kleinen Gruppen zusammenschließen und zu diesem Anlass mit Ihrer Straßenkunst besonders viel Aufmerksamkeit auf das oft übersehene Grün in der Stadt lenken“, sagt Stiehr. Hilfreich ist ein Pflanzenbestimmungsbuch oder eine entsprechende App. Hier können kostenfrei beispielsweise Flora Incognita oder PlantNet genutzt werden. Ansonsten braucht es lediglich noch ein oder mehrere Stücke Kreide und bequeme Schuhe. „Verabreden Sie sich mit anderen, ziehen Sie mit Ihren Kindern los oder machen Sie einen Ausflug mit Ihrer Schulklasse, gerne auch an einem Wochentag um den Tag der Biodiversität herum“, freut sich die städtische Klimamanagerin über reges Interesse. Wer eine interessante Ritzenvegetation entdeckt, verwandelt diese in ein Street-Graffiti, indem ein Kreis um die Pflanze gezogen und der deutsche sowie gerne auch der lateinische Name dazugeschrieben wird. Wer möchte, kann noch besondere Eigenschaften der Pflanze vermerken. Die Stadt Maintal folgt mit der Aktion dem Aufruf der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die versucht, die #Krautschau in die Breite zu tragen und Menschen für die Artenvielfalt vor unserer Haustüre zu begeistern. Bei Fragen ist ein Kontakt zum städtischen Klimamanagement möglich per E-Mail an klimaschutz@maintal.de. Weitere Informationen gibt es unter www.maintal.de/krautschau-maintal.

 

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Quelle: Stadtverwaltung Maintal

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