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Hanauer Pflegedienst Ebell ausgezeichnet

Main-Kinzig-Kreis. – Nahezu die gesamte Belegschaft des Ambulanten Pflegedienstes Ebell ist kürzlich zum Firmensitz in Hanau gekommen, immerhin galt dem 20-köpfigen Team um Gründerin Marie Ebell und Geschäftsführer Kai Ebell eine besondere Ehre: Das Familienbündnis des Main-Kinzig-Kreis hat das Unternehmen als „Familienfreundlichen Betrieb“ ausgezeichnet. „Es ist wirklich beeindruckend und vorbildlich, welchen Stellenwert die Familienfreundlichkeit im Unternehmen Ebell erhält. In dem relativ jungen Team an Pflegenden nehmen alle Anteil an den Bedürfnissen der jeweils anderen und unterstützen sich gegenseitig. Flexibilität bei den Arbeitszeiten, Digitalisierung, eigenständig arbeitende Teams und viel Verständnis füreinander sind dabei die tragenden Säulen“, sagte Grit Ciani, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises und Koordinatorin des Bündnisses, dem neben dem Main-Kinzig-Kreis auch die Agentur für Arbeit Hanau sowie die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern angehören.

Kai Ebell freute sich sehr über die Auszeichnung, noch dazu im 20. Jahr des Firmenbestehens. „Wir unternehmen sehr viel, damit unseren Kolleginnen und Kollegen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut gelingt. Das fängt bei der Wahl der Dienstschichten an, es geht weiter über flexible Auszeiten am Tag, um beispielsweise Kinder von der Kita abzuholen, bis hin zum großen Schwerpunkt Digitalisierung, der unsere Mitarbeiterschaft von der Terminfixierung ein Stück weit befreit“, erklärte Kai Ebell bei einem Empfang an der Firmenzentrale.

Ilona Frei von der IHK drückte ihre Anerkennung für den Betrieb aus, der in einem anstrengenden Berufsfeld mit Modernisierung und digitalen Mitteln Freiräume schaffe und damit gleichzeitig das Ansehen dieses zukunftsträchtigen Berufsfelds verbessere. „Zwischen der Bedeutung des Pflegeberufs auf der einen und dem Image des Pflegeberufs auf der anderen Seite gibt es leider in der Öffentlichkeit große Unterschiede. Der Ambulante Pflegedienst der Familie Ebell arbeitet ganz aktiv mit, hier ein starkes positives Beispiel zu setzen, wie Pflegearbeit leistbar und mit Familienarbeit und Sorge vereinbar ist“, so Frei. Die Digitalisierung helfe dabei. „Eine intensiv genutzte App, digitalgestützte Eigenverantwortung kleiner Teams: Das alles entlastet die Frauen und Männer im Betrieb, zwingend zu festen Zeiten präsent zu sein, wo es vielleicht an manchen Tagen eben familiär schwieriger ist.“

Auch im Bereich der Mobilität signalisiert das Unternehmen Ebell Offenheit für Anforderungen der Zeit. E-Bikes gehören zum Fuhrpark des Ambulanten Pflegedienstes längst dazu. Ruth Hohage, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hanau, sieht darin eine echte Hilfe für Berufsneu- und -quereinsteiger. „Der Beruf wird dadurch attraktiver auch für jene, die keinen Führerschein besitzen. Das sind ganz oft Berufsanfänger, es sind aber auch Quereinsteiger, die zuvor durch ihr Job- oder Ausbildungssituation schlicht kein Auto benötigt haben“, sagte Ruth Hohage. Mal abgesehen davon sei die Parkplatzsituation in weiten Teilen Hanaus ohnehin eher angespannt. „Flexible Mobilitätskonzepte steigern also nicht nur die Attraktivität für Menschen, die sich für den Pflegeberuf entscheiden würden, sondern auch für jene, die in ihren Berufsalltag mehr Bewegung und mehr Aufenthalt an der frischen Luft integrieren wollen. Auch das sind oftmals jene Frauen und Männer, die das nach Feierabend aufgrund ihrer familiären Verpflichtungen dort zeitlich nicht unterbekommen. Ökologisch sinnvoll ist das Angebot allemal.“

Der Ambulante Pflegedienst Ebell konnte in seiner Bewerbung als Familienfreundlicher Betrieb vielerlei Erleichterungen in die Waagschale werfen. Neben den flexiblen Arbeitszeiten generell bietet das Unternehmen auch individuelle Rückkehrmodelle, wenn jemand nach der Elternzeit erst schrittweise in den Beruf zurückkehren möchte. Weiter ausgebaut wird zudem die Arbeit in Teams, die sich die Termine und Schichten eigenständig einteilen und je nach privater Situation Einzelner auch schnell einspringen können. Weiterbildungen, Hinweise, Abstimmungen: Sehr viel findet online und über eine App statt. Das Unternehmen engagiert sich zudem bei der Vermittlung von Kinderbetreuung oder Pflegeangeboten für Familienangehörige.

Für die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Schirmherrin der Aktion des Familienbündnisses, sind Unternehmen wie der Ambulante Pflegedienst „wichtige Leuchttürme im Umfeld sozialer und pflegerischer Berufe“. „Wir werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in einer Zeit, in der Menschen immer älter werden, viele Berufstätige im Pflegebereich brauchen. Wir werden gar nicht umhinkönnen, im Übrigen wie in allen anderen angespannten Felder sozialer Berufe auch, die Arbeit attraktiver und familienfreundlicher zu gestalten. Unternehmen müssen hier organisatorisch, digitalisierungstechnisch und mobilitätstechnisch auch einfach mal Initiativen wagen und daraus lernen. Wie es geht, zeigt das Hanauer Unternehmen Ebell“, erklärte Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernentin.

Bildunterschrift: Ilona Frei (IHK), Grit Ciani (Main-Kinzig-Kreis) und Ruth Hohage (Agentur für Arbeit, von links) vom Familienbündnis des Main-Kinzig-Kreises überreichten Kai Ebell (Vierter von links) sowie der Firmengründerin Marie Ebell (Sechste von links) die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Betrieb“.

Quelle: Betrieb Ebell

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