Jannik Trunk

Maintal baut

maintal

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Maintal baut

2021 war ein weiteres Rekordjahr bei Baumaßnahmen, das 2022 fortgesetzt wird

Maintal wächst und damit auch die Verpflichtung, die Infrastruktur stetig weiterzuentwickeln und zu modernisieren. Dies umfasst die Sanierung des Kanalnetzes ebenso, wie die Erneuerung von Straßen und den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen. Dabei war 2021 ein absolutes Rekordjahr. Mit 844 genehmigten Maßnahmen war eine überdurchschnittlich hohe Bautätigkeit im öffentlichen Verkehrsraum zu verzeichnen – ein Trend, der sich auch 2022 fortsetzt.

Noch vor etwa zehn Jahren waren rund 400 Baustellen pro Jahr der übliche Durchschnitt. Seitdem hat sich die Bauintensität schrittweise deutlich erhöht. Neben Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen sind auch private Bauaktivitäten, etwa durch die Erschließung neuer Wohngebiete, der Grund für den Anstieg. Häufig sind die Maßnahmen im öffentlichen Straßenraum mit Sperrungen und Einschränkungen verbunden. Dabei achten die Mitarbeiter*innen der städtischen Straßenverkehrsbehörde bei der verkehrsrechtlichen Planung in Zusammenarbeit mit den Baufirmen auf einen möglichst reibungslosen Ablauf für Anwohner*innen und Verkehrsteilnehmer*innen. Dennoch lassen sich Beeinträchtigungen oder Umleitungen nicht immer vermeiden.

Zu den größeren Projekten im vergangenen Jahr gehörte beispielsweise die umfangreiche Sanierung einiger Bushaltestellen und des Gehwegs in der Berliner Straße in Dörnigheim.

Von August bis Oktober fanden die Leitungsarbeiten zur Vorbereitung der umfangreichen Tiefbaumaßnahme in der Mittelbucher Straße in Wachenbuchen statt, die Ende Januar begonnen wurde. Dort erfolgt im Zuge des Austauschs des Kanals zugleich eine Verlegung der Leitung in die Straßenmitte. Zudem wird die Straße grundhaft erneuert und der Bereich neugestaltet.

 

Neben einer Verbreiterung der Gehwege auf beiden Straßenseiten werden sowohl die Ampelanlage an der Ecke Burgstraße, als auch die beiden Bushaltestellen nach aktuellen Richtlinien barrierefrei ausgebaut. Die Busbucht auf der Nordseite entfällt zugunsten einer größeren Wartefläche. Um die Mittelbucher Straße sicher zu queren, verbindet künftig ein neu angelegter Fußgängerüberweg im mittleren Bereich die beiden Bushaltestellen. Die Mitarbeiter*innen der Straßenverkehrsbehörde sorgen nicht nur für die Planung und koordinieren die verkehrsrechtlichen Maßnahmen, sondern halten im Falle von Beschwerden auch Rücksprache mit der Bauleitung, etwa, wenn die zulässigen Zeiten der Bautätigkeit nicht eingehalten werden. Hier wird zunächst die Lösung im Gespräch gesucht. Die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren, um die Firmen auf ihre Verantwortung zu verweisen, Baustellen ordnungsgemäß einzurichten und zu betreiben, soll das letzte Mittel bleiben, ebenso wie die Anordnung eines Baustopps.

 

Auch in 2022 wird die Straßenverkehrsbehörde intensiv gefordert sein, um die verschiedenen Baumaßnahmen zu begleiten. Dabei bewegen sich die Genehmigungen auf einem ähnlichen Niveau wie 2021, sodass von einem weiteren Rekordjahr auszugehen ist. Natürlich werden die Mitarbeiter*innen auch dann alles daransetzen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und die Bürger*innen frühzeitig zu informieren. „Einige Maßnahmen erfordern kontinuierliche Präsenz, einen intensiven Austausch und nicht zuletzt viel Fingerspitzengefühl, um einen reibungslosen und korrekten Ablauf sicherzustellen“, erläutert der Erste Stadtrat und zuständige Dezernent Karl-Heinz Kaiser.

 

„Durch die gute Zusammenarbeit mit den Baufirmen, dem Fachdienst Tiefbau, den planenden und begleitenden Ingenieurbüros und den Verkehrsbetrieben – vor allen Dingen aber auch durch die Geduld und das Verständnis der betroffenen Anlieger*innen – haben und werden die Mitarbeiter*innen der Straßenverkehrsbehörde diese Herausforderung gut über die Bühne bringen“, bedankt sich Kaiser bei allen Beteiligten und Betroffenen abschließend.

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