Kasseckert: „Innovatives Bildungskonzept eröffnet auch für Hanau große Chancen“
Zur Eröffnung des neuen TUMO-Lernzentrums im Nordwestzentrum in Frankfurt am Main
erklärt der hessische Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert: „Mit dem
TUMO-Lernzentrum entsteht ein moderner Bildungsort, der jungen Menschen neue
Perspektiven eröffnet und sie gezielt auf die Anforderungen der digitalen
Arbeitswelt vorbereitet. Hier werden nicht nur Kompetenzen vermittelt, hier
wird Begeisterung für Technik, Kreativität und Innovation geweckt.“
Auf rund 2.000 Quadratmetern erhalten Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren die
Möglichkeit, kostenfrei in Zukunftsbereichen wie Programmierung, Robotik,
3D-Modellierung, Film- und Musikproduktion oder Spieleentwicklung zu arbeiten.
Dabei steht das selbstbestimmte Lernen im Vordergrund. „Gerade dieser Ansatz
ist zukunftsweisend. Jugendliche lernen eigenständig, praxisnah und
projektorientiert Fähigkeiten, die in einer sich wandelnden Arbeitswelt
unverzichtbar sind“, so Kasseckert.
Das Angebot sei bewusst niedrigschwellig gestaltet und stehe allen offen,
unabhängig von Herkunft oder Vorkenntnissen. „Das ist ein starkes Signal für
Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Es geht darum, Talente zu
entdecken und zu fördern, die sonst vielleicht unentdeckt bleiben würden.“
Auch die Hanauer Stadträtin Isabelle Hemsley betont die besondere Relevanz des
Projekts für die Region und die Stadt Hanau: „Ein solches Konzept passt
hervorragend zu unseren Zielen, junge Menschen frühzeitig für
Zukunftstechnologien zu begeistern. Hanau steht bereits im engen Austausch mit
Frankfurt und weiteren TUMO-Standorten. Wir haben frühzeitig Kontakte geknüpft
und prüfen gemeinsam mit Partnern konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.“
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem sogenannten TUMO-Box-Konzept, das
kleinere, flexible Lernorte ermöglicht. „Gerade dieses Modell könnte für Hanau
hochinteressant sein, um ein vergleichbares Angebot zentral in der Innenstadt
zu etablieren“, so Hemsley. Voraussetzung sei eine gut erreichbare Lage, um
möglichst vielen Jugendlichen den Zugang zu ermöglichen.
Unterstützung erhält die Idee auch durch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung, die in einer
TUMO-Box die Möglichkeit sieht, das KaTHINKas MINT-Angebot der Stiftung zu
ergänzen. „Es gibt ein starkes Engagement vor Ort und den klaren Willen, ein
solches Projekt auch in Hanau zu realisieren, unterstreicht die Stadträtin.“
Kasseckert kündigt an, gemeinsam mit Hemsley den nächsten Schritt zu gehen: „Wir werden
auf das Land Hessen zugehen und für einen Standort in Hanau werben. Jetzt gilt
es, die vorhandenen Ideen in einen konkreten Antrag zu überführen.“
Abschließend macht Kasseckert deutlich: „Das TUMO-Zentrum in Frankfurt zeigt eindrucksvoll,
wie moderne Bildung funktionieren kann. Unser Ziel muss es sein, diese Impulse
auch nach Hanau zu holen. Zum Nutzen unserer Jugendlichen und zur Stärkung
unserer Region.“
Quelle: Heiko Kasseckert

