Ein freundlicher Gruß am Morgen, ein bewusstes „Bitte“ und „Danke“, ein ehrliches Kompliment oder eine interessierte Frage: Oft sind es kleine Gesten, die den Schulalltag verändern können. Genau darum ging es auch in diesem Jahr bei den Respekt-Challenges an der Kopernikusschule Freigericht.
Unter dem Leitgedanken „Ich gehe respektvoll mit meinen Mitmenschen um“ widmete sich die Schulgemeinde eine Woche lang ganz bewusst dem respektvollen Umgang miteinander. Jeden Tag stand eine neue Aufgabe im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, einander zu grüßen, Türen aufzuhalten, bewusst höflich zu sein, Komplimente zu verteilen oder jemandem eine interessierte Frage zu stellen. Damit wurden Werte wie Achtsamkeit, Freundlichkeit und gegenseitige Wertschätzung nicht nur besprochen, sondern ganz konkret im Alltag erprobt.
Die Aktion knüpft an die Schulvereinbarung und die „5 Goldenen Regeln“ der Kopernikusschule an, mit denen die Schule ihr Engagement für eine positive Schulkultur, Respekt, Toleranz und soziale Verantwortung unterstreicht. Bereits in der früheren Durchführung der Respekt Challenge wurde deutlich, dass solche Impulse Schülerinnen und Schüler dazu anregen können, den eigenen Umgang miteinander bewusster wahrzunehmen und aktiv zu gestalten.
Ein besonderer Abschluss der diesjährigen Challenge war die „Hall of Gute Taten“, die im Eingangsbereich der Schule aufgebaut wurde. Dort konnten Schülerinnen und Schüler festhalten, welche respektvollen, freundlichen oder hilfreichen Momente sie während der Woche erlebt hatten. Auf großen Stellwänden sammelten sich nach und nach viele kleine Botschaften: von Hilfsbereitschaft im Klassenraum über freundliche Worte auf dem Schulhof bis hin zu Gesten, die im Alltag leicht übersehen werden, aber viel bewirken können.
Gerade diese Sammlung machte sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt: Respekt zeigt sich nicht nur in großen Worten, sondern in konkretem Handeln. Die „Hall of Gute Taten“ wurde so zu einem Spiegel der Schulgemeinschaft – bunt, ehrlich und voller Beispiele dafür, wie Zusammenhalt im Schulalltag gelebt werden kann.
Quelle: Thorsten Weitzel

