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Michel Richter wird beim Stadtentscheid des 64. Vorlesewettbewerbs zu Hanaus bestem Vorleser gekürt

Bereits zum 64. Mal fand der Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels statt. Anders als in den vergangenen Jahren konnte der Wettbewerb dieses Mal wieder in Präsenz im Lesecafé des Kulturforums stattfinden. Sieger für die Stadt Hanau wurde dabei Michel Richter aus der Klasse 6i der Karl-Rehbein-Schule. Er las aus „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren vor.

Insgesamt zehn Kinder aus sieben Schulen hatten sich beteiligt und hatten drei Minuten Zeit, aus dem von ihnen ausgewählten Text vorzulesen. Der Jury sowie den rund 60 Gästen wurden dabei spannende, interessante und auch nachdenkliche Auszüge aus Geschichten vorgetragen. Gelesen wurde auch aus aktuellen Kinderbüchern wie etwa „Alea Aquarius“ oder „Helden des Olymp“.

Neben einer selbst gewählten Geschichte musste außerdem ein Fremdtext vorgelesen werden, für den die Teilnehmenden zwei Minuten Zeit hatten. Bibliothekarin Susanne Buschbeck hatte hierzu „Neun Wünsche für Archie“ von Helen Rutter ausgewählt.

Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck überreichte allen Teilnehmenden eine Urkunde und ein Exemplar des Buchs „Agnes und der Traumschlüssel“ der finnischen Autorin Tuutikki Tolonen. Das Buch wurde dabei vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels beigesteuert, der auch Veranstalter des bundesweiten Wettbewerbs ist. Das Finale findet am 21. Juni in Berlin statt.

Am 1959 ins Leben gerufenen Vorlesewettbewerb nehmen jährlich etwa 600.000 Kinder teil. Damit handelt es sich um den ältesten und größten Schülerwettbewerb Deutschlands. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 6.600 Schulkinder aus den sechsten Klassen. Dabei wird in der Regel ein Kind für den Wettbewerb ausgewählt, bei über 200 Schülerinnen und Schülern im Jahrgang dürfen zwei Kinder gemeldet werden.

Der Wettbewerb soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und diese somit dabei unterstützen, ihren Horizont zu erweitern, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Quelle: Sebastian Mack

 

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