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Klimageräte für Kitas und Tagespflege und ein „Hitzeplan”

Wächtersbacher SPD setzt sich für Maßnahmen gegen die Extremtemperaturen ein

Die erste Frühsommer-Hitzewelle ist zu Ende – mit nie gemessenen Temperatur-Rekorden, Trockenheit, aufgeplatzten Autobahnen, belasteten Notaufnahmen. Die Prognosen für die kommenden Wochen deuten darauf hin, dass weitere Wellen folgen werden. Die Wächtersbacher SPD wirbt daher dafür, Klimageräte für die Kitas und die Tagespflege zu beschaffen und langfristig für weitere Maßnahmen, um das Leben bei solchen Extremtemperaturen für alle Bürgerinnen und Bürger erträglicher zu machen.

„Die Temperaturen der letzten Tage waren für uns alle eine enorme Belastung”, erklärt SPD-Co-Fraktionsvorsitzende Esther Pranghofer-Weide. Man müsse sich darauf einstellen, dass solche Extremwetterlagen in den kommenden Jahren weiter zunehmen. „Deshalb müssen wir jetzt handeln, damit die Sommermonate in unserer Stadt auch in Zukunft erträglich blieben”.

Deshalb schlägt die Wächtersbacher SPD zwei Maßnahmen vor: Kurzfristig sollen für die Kitas und die Tagespflegeeinrichtung im Alten Amtsgericht Klimageräte beschafft werden. „Insbesondere für Kleinkinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen sind die Temperaturen bedrohlich. Deshalb sollten wir dort, wo es direkt in städtischer Verantwortung liegt, diese Gruppen zu schützen, schnell handeln”, so SPD-Co-Fraktionsvorsitzender Jan Frederik Beyer.

Zudem soll ein ‚Hitzeplan’ auf den Weg gebracht werden, mit dem extreme Hitze langfristig für alle Bürgerinnen und Bürger erträglicher wird. Dazu gehöre etwa, öffentliche Flächen zu entsiegeln, mehr Schatten an zentralen und belebten Plätzen zu schaffen, oder zukünftige städtische Baumaßnahmen stärker als bisher in Sachen Hitzebeständigkeit anzupassen. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten in der Stadtverwaltung solle ein solches Maßnahmenpaket erarbeitet werden.

Zur Finanzierung schlagen die Sozialdemokraten vor, zumindest teilweise die Mittel des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes zu nutzen. Zuletzt hatte auch Bundesumweltminister Schneider betont, dass die Mittel gerade für solche Klimaanpassungen gedacht seien. „Das wäre eine sinnvolle Investition in eine lebenswerte Stadt. Wächtersbach sollte diese Chance nutzen, bevor der Sommer nur noch im eigenen Keller erträglich ist”, so Pranghofer-Weide und Beyer abschließend.

Quelle: SPD Wächtersbach

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