Donnerstag, August 13, 2026
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Ziel: Kommunalen Handlungsspielraum vergrößern

Seit 1. Juli ist Markus Betz nun auch offiziell neuer Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Wiegelmann nutzte im Rahmen seiner Sommertour die Gelegenheit zu einem Antrittsbesuch. Im Gespräch schilderte Markus Betz seine ersten Eindrücke im neuen Amt und berichtete, in welchen Bereichen die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit künftig liegen sollen.

Großen Wert legt der neue Rathauschef auf einen engen und vertrauensvollen Austausch innerhalb der Verwaltung. Aus diesem Grund hat er bereits mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Einzelgespräche geführt.

Ein Schwerpunkt des Austauschs mit Johannes Wiegelmann war die finanzielle Lage der Kommunen. Betz kritisierte, dass Bund und Länder den Kommunen immer wieder neue Aufgaben übertragen, ohne deren Finanzierung und den Personalbedarf ausreichend mitzudenken. Das Konnexitätsprinzip müsse konsequenter beachtet werden. Wiegelmann, der seit vielen Jahren in seiner Heimatstadt Bad Soden-Salmünster selbst kommunalpolitische aktiv ist, verwies darauf, dass der Bundestag mit dem jüngst beschlossenen Gesetz zur finanziellen Entlastung von Ländern und Kommunen einen ersten Schritt in die richtige Richtung unternommen habe. Die vorgesehenen Entlastungen in Milliardenhöhe könnten dazu beitragen, den kommunalen Handlungsspielraum wieder zu vergrößern. Gleichzeitig machte er deutlich, dass eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung kommunaler Aufgaben weiterhin notwendig sei.

Darüber hinaus sprachen beide unter anderem über die Entwicklung der Ortsteile, die Betz künftig stärker als Gesamtkonzept voranbringen möchte, sowie über den Ausbau der Katastrophenvorsorge. Die Gemeinde bereitet sich auf Szenarien wie Stromausfälle oder Cyberangriffe vor und plant unter anderem eine Stabsübung für den Ernstfall – ein Herzensthema für Betz, der bis vor wenigen Monaten ehrenamtlich als Gemeindebrandinspektor in Linsengericht aktiv war.

„Markus Betz hat klare Vorstellungen für die Entwicklung seiner Gemeinde und geht die Herausforderungen mit dem nötigen Pragmatismus an. Gerade im Bereich Resilienz und Krisenvorsorge ist es wichtig, vorausschauend zu handeln, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Das ist hier in Linsengericht absolut der Fall“, lobte Wiegelmann. Dafür sei – wie bei vielen anderen Themen – der enge Austausch zwischen Bund und Kommunen wichtig. Beide vereinbarten darum, den Dialog regelmäßig fortzusetzen.

Quelle: Team Wiegelmann

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