Montag, Juli 6, 2026
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Haushalt 2026 beschlossen: CDU Gelnhausen begrüßt Aufbruch mit Mut und Ambition – jahrelanger Investitionsstau wird endlich aufgelöst

Nach monatelanger Debatte hat die Stadtverordnetenversammlung den Haushalt 2026 mehrheitlich
beschlossen. Die CDU Gelnhausen begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. Mit der Verabschiedung
gewinnt die Stadt ihre Handlungsfähigkeit zurück – und kann endlich anpacken, was über Jahre liegen
geblieben ist.
Über Jahre hat sich in Gelnhausen ein erheblicher Investitionsstau aufgebaut. Wer mit offenen Augen
durch die Stadt geht, sieht ihn: die seit Jahren geschlossene Stadthalle, in die Jahre gekommene
Hallen, sanierungsbedürftige Straßen und ein Kanalnetz, das man nicht sieht, aber dringend erneuert
werden muss. Auch das ehemalige Joh-Gelände ist über Jahre ein Schatten seiner selbst geblieben.
Vieles wurde schlicht liegen gelassen – nach Überzeugung der CDU, weil an entscheidender Stelle der
Mut und die Ambition fehlten, diese Aufgaben anzupacken. Genau hier setzt der Haushalt 2026 einen
bewussten Gegenakzent: Er ist ein investiver Haushalt, der den Rückstau endlich abträgt.
Bemerkenswert ist, dass Gelnhausen diesen Weg geht, ohne den Bürgerinnen und Bürgern neue
Lasten aufzubürden. Während viele Kommunen bundesweit freiwillige Leistungen streichen und die
Grundsteuer B wie auch die Gewerbesteuer deutlich anheben, bleiben beide Hebesätze in
Gelnhausen unverändert – zumindest in diesem Jahr. Das ist ein bewusstes Signal der Verlässlichkeit
– für die heimischen Gewerbetreibenden, die mit einem moderaten und planbaren
Gewerbesteuersatz kalkulieren können, ebenso wie für alle Gelnhäuserinnen und Gelnhäuser, denen
keine spürbaren Kürzungen zugemutet werden.

„Über Jahre ist in Gelnhausen zu vieles liegen geblieben – die geschlossene Stadthalle ist dafür nur
das sichtbarste Beispiel. Mit diesem Haushalt lösen wir den Investitionsstau endlich auf”, erklärt
Fraktionsvorsitzender Jens Peter Thiemel. „Das erfordert Mut und Ambition – und beides bringen wir
gemeinsam mit dem Bürgermeister auf. Wir investieren in die Zukunft unserer Stadt, ohne Steuern
zu erhöhen und ohne Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu streichen.”
Der Haushalt setzt dabei sichtbare Akzente. Mit der Sanierung der Stadthalle wird ein zentraler Ort
des städtischen Lebens nach Jahren des Stillstands wieder aufgewertet, und auch die Sport- und
Kulturhalle Meerholz wird für die Zukunft ertüchtigt – beides Häuser mit einer Kernfunktion für das
Kultur- und Vereinsleben in unserer Stadt. Die geplanten Straßenbauarbeiten in Roth, Höchst und
Meerholz kommen den Anwohnerinnen und Anwohnern unmittelbar zugute, und das ausdrücklich
ohne Anwohnerbeiträge. Besonders hervorzuheben ist zudem der Beginn des Schuldenabbaus bei
der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG): Mit einer Tilgung von 500.000 Euro werden Altlasten
beseitigt und künftige Zinszahlungen verringert – ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltig gesunden
städtischen Finanzen.
Ausdrückliches Lob verdienen die Stadtverwaltung und Bürgermeister Christian Litzinger. Im Rahmen
der Beratungen ist es gelungen, das Defizit um rund 1,8 Millionen Euro von etwa 5,3 auf rund 3,4
Millionen Euro zu senken und so eine spürbare Konsolidierung zu erreichen. Dass der Haushalt
weiterhin defizitär ist, liegt nicht an Versäumnissen vor Ort, sondern an der gesamtwirtschaftlichen
Lage, die derzeit nahezu jede Kommune trifft: Allein die auf einen Rekordwert gestiegene Kreis- und
Schulumlage macht inzwischen rund 38 Prozent der Gesamtaufwendungen aus. Die Aufgaben der
Stadt – von der Kinderbetreuung über die Infrastruktur bis zur Daseinsvorsorge – laufen unterdessen
unvermindert weiter.
„Ein Investitionsstau ist am Ende nichts anderes als eine Rechnung, die an die nächste Generation
weitergereicht wird. Genau deshalb ist es richtig, dass wir jetzt handeln”, sagt Lukas Querengässer,
Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und Vorsitzender der Jungen Union Gelnhausen. „Vor allem
für die junge Generation gilt: Wir müssen solide Finanzen und Investitionen vor Ort gleichermaßen
im Blick behalten – beides gehört für mich untrennbar zusammen. Dieser Haushalt bringt beides in
Einklang.

Die CDU Gelnhausen sieht im beschlossenen Haushalt einen wichtigen Schritt für die Zukunft der
Stadt. Zugleich mahnt sie mit Blick auf den bereits im Herbst anstehenden Haushalt 2027 zu mehr
Verlässlichkeit und Tempo in den Beratungen: Eine sich derart in die Länge ziehende
Haushaltsdebatte darf für die Entwicklung der Barbarossastadt Gelnhausen kein hinnehmbarer
Dauerzustand werden.

Quelle: CDU Gelnhausen

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