In deutschen Wäldern breiten sie sich immer mehr aus: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die kleinen Haare der Tiere setzen bei Berührung ein Gift frei, das bei Menschen Hautrötungen, Juckreiz und Atembeschwerden auslösen kann.
Der Eichenprozessionsspinner bevorzugt sonnige, trockene Gebiete und baut seine Nester auf Eichen. Die Härchen der Raupe fliegen bei Trockenheit und Wind durch das Feld und den Wald und bleiben an Haut und Kleidung hängen, weshalb die befallenen Gebiete gemieden werden sollten.
In der Gemarkung Bad Orb wurden Nester in den Waldstücken oberhalb der Altenbergstraße, am Wegesrand zwischen Rhönstraße und dem Salmünsterer Berg, im Bereich Fernsehturm, am Parkplatz St. Wendelin sowie am Hasenpflug festgestellt.
Die Bewohner und Besucher werden gebeten die durch Beschilderung markierten Bereiche zu meiden und bei Sichtung weiterer Nester das Ordnungsamt zu informieren (ordnungsamt@bad-orb.de, Tel. 06052- 86 124). Die Stadt bekämpft den Befall im Stadtgebiet und an hochfrequentierten Wald- und Wanderwegen. Auf privaten Grundstücken ist der jeweilige Eigentümer für die Bekämpfung zuständig.
Quelle: Rathaus der Kurstadt Bad Orb

