Schweizer Holzbauunternehmen lädt Nachbarn, Familien und Fachkräfte ein, die Baustelle zu erkunden und zu erleben, wie und wo Holzbau in Steinau an der Straße künftig entsteht – bei freiem Eintritt mit Informationen aus erster Hand, Mitmachaktionen und Hüpfburg.
Schulen, Kitas, Wohnhäuser: Das Schweizer Holzbau- und Holzindustrieunternehmen Blumer Lehmann erweitert seine Produktion in Deutschland mit einem neuen Werk in Steinau an der Straße. Am 14. Juni, wenige Monate vor dem geplanten Betriebsstart, öffnet das Unternehmen die Baustelle und gibt Einblicke in den Holzelement- und Modulbau sowie die moderne Arbeitsumgebung vor Ort. Von 10 – 16 Uhr gibt es Informationen zum Bau aus erster Hand, Mitmachaktionen, Speisen und Getränke mit familienfreundlichen Preisen sowie Gespräche mit dem Team. Der Eintritt ist frei.
Mit dem Werk entstehen rund 20 neue Stellen in der Produktion und Montage, insgesamt werden etwa 40 Mitarbeitende am Standort tätig sein. Dabei bietet Blumer Lehmann fortschrittliche Arbeitsbedingungen, die im Holzbau nicht selbstverständlich sind: wettergeschützte Fertigung in der Halle, modern ausgestattete Arbeitsplätze und faire Rahmenbedingungen wie vergütete Fahrzeit für das Montageteam. Angesprochen sind vor allem Fachkräfte mit einer Ausbildung in Zimmerei, Schreinerei, im Fenster- oder Trockenbau. Interessierte können sich bereits jetzt unter http://www.blumer-lehmann.com/stellen bewerben.
Mehr Kapazität für Wachstum in Deutschland
Ab Januar 2027 stellt das Unternehmen in Steinau insbesondere Holzelemente und Holzmodule für Bauprojekte mit einem Fokus auf gesellschaftlich relevante Gebäude her. „Mit unserem Werk in Steinau schaffen wir die Grundlage, um den Holzbau als Bauweise der Zukunft weiter voranzutreiben. Beim Bau von Schulen, Kitas, Wohnhäusern und anderen öffentlichen Gebäuden können wir schnelle und bezahlbare Lösungen bieten, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren”, sagt Alexander Holl, Geschäftsführer Holz- und Modulbau Deutschland bei Blumer Lehmann.
Das neue Werk ist Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens: Es ersetzt die bisherige Produktion im nahegelegenen Großenlüder und erweitert die Kapazitäten deutlich. Auf dem 38.000 m2 großen Grundstück im Industriegebiet West II entstehen im ersten Bauabschnitt über 5.400 m2 Produktions- und Lagerfläche mit Fertigungslinien für Wand-, Decken- und Bodenelemente sowie die Modulmontage. Die Anlage ist auf eine Jahreskapazität von 400 Holzmodulen ausgelegt, in zwei weiteren Ausbaustufen kann die Kapazität verdoppelt bis verdreifacht werden.
Moderne Arbeitsbedingungen in zukunftsweisendem Handwerk
Blumer Lehmann steht für eine Bauweise, die gesellschaftliche Relevanz mit Verantwortung verbindet: Wände, Decken, Böden und ganze Raummodule entstehen weitgehend in der Halle – präzise, wettergeschützt und parallel zu den Vorarbeiten auf der Baustelle. Das verkürzt Bauzeiten, reduziert Baulärm und Baustellenverkehr und senkt die Abhängigkeit von Witterungsbedingungen. Außerdem ermöglicht es den Bauherren eine zuverlässige Terminplanung und die Einhaltung der Kosten.
Hinzu kommt, dass Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, der CO₂ speichert. Die Module können dank spezieller Verbindungstechnik zudem zurückgebaut und wiederverwertet werden, was angesichts von Kreislaufwirtschaft und Gebäuderessourcen-Richtlinien zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zu den in Deutschland bereits realisierten Projekten zählen unter anderem Schulen in Köln, Gießen, Dresden und Schorndorf.
Quelle: Blumer Lehmann

