Gartenabfälle entstehen zu jeder Jahreszeit. Eine korrekte Entsorgung schützt Umwelt und Geldbeutel – und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Naturschutz. Bürgerinnen und Bürger in Nidderau genießen besondere Vorteile: Sechsmal im Jahr werden Gartenabfälle kostenlos abgeholt, und mit der Mohr GmbH & Co. KG in Erbstadt steht auf kurzem Weg im Stadtgebiet ein Unternehmen parat, das den Abfall zu wertvollem Kompost umwandelt.
Zu beachten sind jedoch folgende Punkte, auf die die Abteilung Abfallwirtschaft des Fachbereichs Umwelt der Stadt Nidderau hinweist: Für die Bündelung von Ästen und Grünschnitt muss eine kompostierbare Schnur verwendet werden. Plastiktüten und Kartonagen gehören nicht in die unbeschichteten Papiersäcke, die bei der Tourist Information im „Mein Reisestübchen“ im Forum, bei „Kollers kleines Kaufhaus“ in Ostheim, auf der Wertstoffsammelstelle in Heldenbergen und im Hagebaumarkt Windecken erhältlich sind. Selbstverständlich ist, dass Restmüll und Biomüll kein Grünschnitt sind und über die entsprechenden Tonnen entsorgt werden müssen.
Aktuell erleben die Mitarbeitenden der Firma Mohr den unschönen Effekt, dass der Anteil an Fremdstoffen in den Gartenabfällen steigt. Diese müssen umständlich händisch aussortiert werden. Bei anhaltendem Mehraufwand wäre die logische Konsequenz, dass die Müllgebühren für alle deutlich steigen. Die Alternative wäre, diesen Service nicht mehr anzubieten und die Sammlung von Gartenabfällen einzustellen. Dann würde der Weg der Entsorgung nur noch über die eigene Biotonne oder per Eigenanlieferung zur Firma Mohr GmbH führen. Also: Laub, Grünschnitt und Äste „sauber“ an den Straßenrand stellen.
Magistrat der Stadt Nidderau
Quelle: Stadt Nidderau

