Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung hat die Nidderauer SPD 38,18 % der Stimmen erzielt und wird dort künftig mit 14 Sitzen – einen mehr als bisher – vertreten sein. Damit bleibt die SPD nicht nur stärkste politische Kraft, sondern ist auch die einzige Partei, die ihr Ergebnis gegenüber der Kommunalwahl 2021 verbessern konnte. Der Abstand zur zweitplatzierten CDU wuchs dadurch auf über 7 %.
„Dieses Ergebnis ist ein klarer Vertrauensbeweis der Nidderauer Bürgerinnen und Bürger. Trotz niedriger Umfragewerte in Bund und Land sowie der erstmaligen Kandidatur der AfD konnten wir unseren Stimmenanteil steigern. Dafür sind wir dankbar und demütig“, erklärt der Partei- und Fraktionsvorsitzende Vinzenz Bailey, „Wir haben im Wahlkampf keine populistischen Versprechen gemacht, sondern für ehrliche und verlässliche Lösungen geworben. Dass die Wählerinnen und Wähler diesen Kurs bestätigt haben, freut uns sehr.“
Nun will die SPD handlungsfähige Verhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung schaffen: „Der Vorstand hat beschlossen, Gespräche mit den Grünen über die Bildung einer Kooperation aufzunehmen. Nidderau braucht eine verlässliche Mehrheit, die bereit ist Verantwortung zu übernehmen“, erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende Sam Pfeifer.
Für die SPD ist dabei klar, dass das Projekt Nidderquerung nicht weiterverfolgt wird: „Wir haben in den vergangenen Monaten deutlich gemacht, dass es für uns bei diesem Projekt planerische und finanzielle Vorbehalte gibt. An dieser Haltung halten wir fest. Wir müssen Nidderaus Haushalt konsolidieren und die Mittel dort einsetzen, wo sie wirklich gebraucht werden“, betonen Bailey und Pfeifer.
Zugleich bleibt die SPD offen für den Austausch mit allen demokratischen Kräften im Stadtparlament. „Den Vorschlag der Freien Wähler für einen Haushaltsgipfel aller demokratischen Parteien nehmen wir gerne an. Politische Klarheit und konstruktiver Dialog schließen sich nicht aus. Entscheidend ist, was wir gemeinsam für Nidderau erreichen können“, erklärt Michael Bär, bisheriger Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

Quelle: SPD Nidderau

