Dienstag, März 10, 2026
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StartRegion 1NidderauFrühstück bei den Nidderauer Grünen zum Weltfrauentag 2026

Frühstück bei den Nidderauer Grünen zum Weltfrauentag 2026

Bereits zum dritten Mal luden die Nidderauer Grünen anlässlich des Weltfrauentages zum Frühstück ein. Ortsverbandsvorsitzende Gabriele Hohmann begrüßte im Ostheimer Bürgerhaus ca. 50 Gäste, darunter erfreulicherweise auch einige Männer. Der Weltfrauentag 2026 stand unter dem Motto „Rechte. Gerechtigkeit. Handeln. Für ALLE Frauen und Mädchen”.
Antonia Patzelt erinnerte daran, dass beim ersten Weltfrauentag in 1911 die Frauen mit roten Nelken am Revers auf die Straße gingen, um mit ihr als Symbol für ihr Wahlrecht zu demonstrieren. Wenn auch das Wahlrecht für Frauen längst erreicht ist, gibt es noch viel zu tun, um Gleichberechtigung in allen Bereichen herzustellen.

Mahwish Iftikar, Spitzenkandidatin der Grünen im MKK, appellierte dann auch an die Anwesenden, sich politisch zu engagieren und so den Anliegen der Frauen Gehör zu verschaffen.

Bei leckeren Speisen vom reichhaltigen Buffet ergaben sich denn auch viele interessante Tischgespräche.

Tanja Seelbach, Fraktionsvorsitzende der Nidderauer Grünen, beleuchtete die konkrete Situation der Frauen in der Nidderauer Kommunalpolitik. Während auf der Ebene der Verwaltung noch relativ viele Frauen z.B. als Fachbereichleiterinnen tätig sind, dünnt sich der Frauenanteil nach oben immer mehr aus. (Ortsbeiräte: 5 Frauen zu 19 Männern/ Stadtverordnete: 8 zu 23 / Mitglieder des Magistrats: 1 zu 7 / Bürgermeister und Erster Stadtrat: 0 zu 2). Auch Tanja Seelbach wünscht sich mehr politische Einflussnahme von Frauen, um die Interessen von Frauen deutlicher zu machen. Sie betont aber auch, wie wichtig dabei die Männer sind, die bestehende Strukturen zu ändern bereit sind. Die Fraktion der Grünen ist die einzige Fraktion, welche mehr Frauen als Männer zählt. Dies ist kein Zufall, sondern gelebte Gleichberechtigung.

Rainer Vogel, Erster Stadtrat Nidderaus, lenkte den Fokus noch auf ein Thema, das den zur Zeit laufenden Kommunalwahlkampf zu beherrschen scheint. Einige Parteien fordern in ihren Wahlprogrammen Leistungskürzungen der Kommune. Kürzungen seien allerdings nur bei freiwilligen Leistungen möglich, so Vogel, das Gros der Ausgaben betreffe Leistungen, die erbracht werden müssen und nicht zu reduzieren sind. Würden die Forderungen nach Leistungseinschränkungen politisch umgesetzt, bedeute das für Nidderau Streichung (Schwimmbad, Büchereien, Jugendhäuser, soziale Angebote des Familienzentrums, uvm.) oder zumindest drastische Kürzungen beispielsweise bei den Kindertagesstätten (oder extrem höhere Elternbeiträge).

Als externer Gast informierte schließlich Frau Uschi Pollack von den „Omas gegen rechts” (NGO) über Ziele und Aktivitäten der Organisation.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen – Nidderau

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