Donnerstag, März 5, 2026
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CDU-Spitzenkandidat Jannik Marquart im Porträt

„Wahlkampf ist Teamarbeit”

Manchmal braucht es kein großes weltpolitisches Ereignis, um bei jungen Menschen das Interesse an Politik zu wecken. Bei Jannik Marquart waren es die Diskussionen im Fach Politik und Wirtschaft an der Kopernikusschule in Freigericht, die den Grundstein für die spätere berufliche Laufbahn des heutigen Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises gelegt haben. „Ich wollte nicht nur über Politik sprechen, sondern ich wollte selbst politisch mitentscheiden. Das hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe beim Vergleich der Wahlprogramme der Parteien schnell gemerkt, dass die CDU am besten zu meinen Überzeugungen passt”, erinnert er sich.

Ein Nachbar sorgte schließlich dafür, dass Marquart und die CDU dann wenig später auch tatsächlich zusammenfanden: „Er hat mich mit zu einem Kreisdelegiertentag der Jungen Union genommen – und noch am selben Tag bin ich in die JU eingetreten.” Seine politische Feuertaufe hat er als Helfer im Hasselrother Bürgermeisterwahlkampf im Jahr 2012 bestanden. Plakate kleben, Flyer verteilen, am Wahlkampfstand Gespräche führen – politische Basisarbeit hat er von der Pike auf gelernt. Aber vor allem die inhaltliche Arbeit stand für ihn im Fokus: Anträge sauber ausarbeiten, Mehrheiten organisieren und für die Umsetzung sorgen. Seit mehr als 15 Jahren ist der heute 30-Jährige, der in Hasselroth aufgewachsen und dort noch immer zuhause ist, nun kommunalpolitisch aktiv. Marquart war Kreisvorsitzender der Jungen Union Main-Kinzig, Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter später dann auch Fraktionsgeschäftsführer der CDU im Main-Kinzig-Kreis. Seit 2024 ist er hauptamtlicher Kreisbeigeordneter. Bei der Kommunalwahl am 15. März tritt er erstmals als Spitzenkandidat der CDU Main-Kinzig für den Kreistag an. „Das empfinde ich als große Ehre – aber auch als große Verantwortung. Schließlich geht es darum, als ‚Gesicht’ der Kampagne ein gutes Ergebnis für alle ehrenamtlich aktiven Mitglieder im Kreis zu erzielen.”

Auch wenn die Rolle, die Jannik Marquart einnimmt, größer geworden ist – eines hat sich seit seinem ersten Wahlkampf im Jahr 2012 nicht geändert: Er hilft noch immer selbst beim Plakatieren und verteilt Flyer. Wahlkampf sei Teamarbeit, sagt er. Die Stimmung an den Wahlkampfständen und beim Haustürwahlkampf beschreibt er als gut, die Rückmeldungen seien sehr positiv. „Man spürt, dass die Ergebnisse unserer Arbeit bei den Menschen vor Ort ankommen und auch die Gefühlslage innerhalb der CDU Main-Kinzig ist so gut, wie ich es in alle den Jahren noch nicht erlebt habe. Das gibt Rückenwind.”

Parallel zu seinem politischen Engagement hat Jannik Marquart konsequent seinen beruflichen Weg verfolgt. Nach dem Abitur hat er Rechtswissenschaften in Bayreuth studiert und das erste Staatsexamen mit Prädikat abgelegt. Zusätzlich erwarb er einen Abschluss als Wirtschaftsjurist sowie einen Bachelor of Law. Die juristische Ausbildung helfe ihm, komplexe Themen strukturiert zu bearbeiten, sagt er. Beruflich hat er 7 Jahre im elterlichen Betrieb für ein Fertighausunternehmen mitgearbeitet.

Inhaltlich setzt er klare Schwerpunkte. Besonders am Herzen liegt ihm der Schulbau-Turbo: Schulen schneller bauen, sanieren und modern ausstatten, verlässliche Ganztagsangebote schaffen. „Die beste Bildung für unsere Kinder muss das Ziel sein und dafür brenne ich”, betont er.

Auch das Thema Leistungsgerechtigkeit treibt ihn um. Die CDU im Kreis setzt sich dafür ein, arbeitsfähige Bürgergeldempfänger und Asylbewerber stärker in gemeinnützige Tätigkeiten einzubinden. Wer arbeiten kann, soll auch einen Beitrag leisten – nach dem Prinzip des Förderns und Forderns.

Ein weiteres großes Anliegen ist für ihn ein leistungsfähiger Nahverkehr. Die „Mobilitätsstrategie 2030″ der CDU Main-Kinzig sieht flexiblere Angebote vor, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren, etwa durch die Einbindung des On-Demand-Shuttle-Services „Carlos”, der flächendeckend ausgebaut werden soll.

Privat ist Jannik Marquart fest in der Region verwurzelt. Seit der Schulzeit ist er mit seiner Frau Celine zusammen, 2024 haben sie geheiratet. Am Wochenende wandert das Paar gern im Spessart und im Urlaub sind sie meist mit Rucksack und Zelt unterwegs.

Früher ging er gerne angeln und war als Fußballschiedsrichter aktiv – bis die Politik Stück für Stück immer mehr Zeit und Raum in seinem Leben eingenommen hat. Seine Erfahrungen von damals helfen ihm aber auch heute noch weiter: „Im Fußball spricht man kurz vor dem Abpfiff von der heißen Schlussphase, in der Politik vom Wahlkampfendspurt – so oder so heißt es jetzt noch einmal alle Kräfte zu bündeln und gemeinsam alles zu geben.” Als Mannschaftskapitän und Spitzenkandidat geht Jannik Marquart dabei gerne voran.

04 zugplakette 2026 marstall.pdf 2
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Quelle: CDU Main-Kinzig

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