Donnerstag, März 5, 2026
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„In Hanau setzen wir Zeichen für Vielfalt, Dialog und Zusammenhalt”

Traditionelles Fastenbrechen des Ausländerbeirates

Hanau. Beim traditionellen Fastenbrechen des Ausländerbeirats der Stadt Hanau kamen mehr als 150 Gäste aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Diplomatie und Stadtgesellschaft aus Hanau, Frankfurt, Main-Kinzig-Kreis und dem Kreis Offenbach im Bürgerhaus Wolfgang zusammen. Die Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport organisiert wurde, setzte ein starkes Zeichen für Dialog, Respekt und gelebte Vielfalt.

Der Vorsitzende des Ausländerbeirats, Ajdin Talic, betonte bei seiner Eröffnung die spirituelle Bedeutung des Fastens, das in vielen Religionen seit Jahrhunderten verankert sei. Es stehe für Besinnung, Selbstdisziplin und Solidarität mit Bedürftigen. Das gemeinsame Fastenbrechen stärke das gegenseitige Verständnis und fördere das friedliche Miteinander. Zugleich rief Talic dazu auf, sich aktiv an den bevorstehenden Kommunalwahlen zu beteiligen und demokratische Mitbestimmung wahrzunehmen. Der Ramadan, in diesem Jahr vom 19. Februar bis 20. März, sei eine Zeit, in der Respekt, Toleranz und Mitgefühl bewusst gelebt würden. „Lassen Sie uns gemeinsam für ein gutes Miteinander, für Verständigung und Zusammenhalt eintreten“, appellierte er an die Gäste.

Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri hob in seinem Grußwort hervor, dass das Iftar weit mehr sei als das Teilen einer Mahlzeit. Es sei Ausdruck von Solidarität, Respekt und gelebter Gemeinschaft. „Der Ramadan erinnert an Geduld, Mitgefühl und Nächstenliebe, an Werte, die über religiöse Grenzen hinaus Bedeutung haben“, so Dr. Bieri. Mit Verweis auf Artikel 4 des Grundgesetzes unterstrich er die Religionsfreiheit als tragenden Pfeiler der Demokratie.

Stadträtin Isabelle Hemsley verwies auf die besondere Konstellation in diesem Jahr: „Ramadan fällt mit der christlichen Fastenzeit zusammen, ein schönes Symbol dafür, wie sich unsere religiösen und kulturellen Traditionen ergänzen. Das passt hervorragend zu Hanau.“ Vorübergehender Verzicht, die Konzentration auf das Wesentliche und das Nachdenken über das Leben seien verbindende Elemente der Religionen. Das gemeinsame Fastenbrechen schaffe Räume für Austausch, Verständnis und stärke den Zusammenhalt in der Hanauer Stadtgesellschaft.

Die hessische Integrationsstaatssekretärin Katrin Hechler übergab am Rande des Fastenbrechens den Bescheid über 600.000 Euro: Das Land setzt die Förderung der WIR-Vielfaltszentren im Rahmen des Landesprogramms „WIR – Vielfalt und Teilhabe“ fort. Auf den an diesem Morgen im Nahen Osten begonnen Krieg gingen sowohl der Hanauer Bundesabgeordnete Pascal Reddig als auch der türkische Vizekonsul Gökay Öztürk ein, die Bedeutung des Dialogs in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen hervorhoben. Als „Zeit des Innehaltens“ und „Moment der Nächstenliebe“ beschrieb Imam Mustafa Bozkurt vom islamischen Verein Hanau den Fastenmonat. Pünktlich zum Sonnenuntergang sprach er das Gebet zum Fastenbrechen und leitete damit den gemeinsamen Abend, das gemeinsame Essen ein.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Dominik Kuhn

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die themen vielfalt, dialog und zusammenhalt standen im fokus des traditionellen fastenbrechens, zu dem der hanauer ausländerbeirat eingeladen hatte.
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beim traditionellen fastenbrechen des ausländerbeirats der stadt hanau kamen mehr als 150 gäste aus bundes-, landes- und kommunalpolitik, diplomatie und stadtgesellschaft aus hanau, frankfurt, main-kinzig-kreis und dem kreis offenbach im bürgerhaus wolfgang zusammen. die veranstaltung, die in kooperation mit dem amt für sozialen zusammenhalt und sport organisiert wurde, setzte ein starkes zeichen für dialog, respekt und gelebte vielfalt.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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