Als Leuchtturmprojekt und zugleich wichtiges Signal, dass sozialer Wohnraum mit dem richtigen politischen Willen immer noch entstehen kann, bezeichnet die SPD Heldenbergen-Windecken den Neubau am Mühlberg Windecken. Flüchtlinge haben keinen Anspruch auf Sozialwohnungen. Die 20 geförderten Sozialwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen sollen im Frühjahr bezugsfertig sein. Die Stadt hatte das Grundstück zu einem vergünstigten Preis an einen privaten Investor abgegeben und erhält im Gegenzug das Belegungsrecht für 20 Jahre.
„Die Mietpreis- und Belegungsbindung schützt gezielt diejenigen, die Unterstützung brauchen. Es ist ein konkreter Beitrag für den sozialen Ausgleich in einer Stadt, in der alle gut leben können“, erklärt Ortsbezirksvorsitzender Michael Bär. Angesichts des spürbar wachsenden Drucks auf dem Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet bleibe „bezahlbarer Wohnraum in Nidderau unverändert ein zentrales Thema.“ Immer mehr Menschen fänden immer seltener eine Wohnung, die sie sich leisten können, so Bär.
„Dieses Leuchtturmprojekt schafft dringend benötigten sozialen Ausgleich für Menschen, die auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, und steht zugleich für das, was wir als SPD Nidderau unter verantwortungsvoller und sozial gerechter Stadtentwicklung verstehen“, verdeutlicht der stellvertretende Ortsvorsteher und SPD-Spitzenkandidat für den Ortsbeirat Windecken, Stefan Hotz, mit Verweis auf die entscheidende Zahl: Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 7,45 Euro pro Quadratmeter liegt der Mietzins deutlich unter dem regionalen Mietspiegel. Durch die Kooperation zwischen LGS Wohnen GmbH, Land Hessen und der Stadt Nidderau sei zusätzlicher Wohnraum mit Wohnflächen von 42 bis 86 Quadratmetern schnell und qualitativ hochwertig entstanden – Energieeffizienzstandard 55 und umweltfreundliche Pelletsheizung inklusive.
Auch Windeckens Ortsvorsteher Heinz Homeyer hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Hier entsteht dringend benötigter Wohnraum – familienfreundlich, nachhaltig und zu fairen Konditionen. Dass dieses Vorhaben trotz der angespannten Lage im Bauwesen so zügig voranschreitet, zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Kommune, Land und Projektentwickler gemeinsam Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen.“
Quelle: Redaktion MKK Echo

