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Feuerwehr Schöneck durch Unwetter stark gefordert

Durch ein Unwetter überflutete Straßen und vollgelaufene Keller sorgten für ein hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr in der Nacht zu Donnerstag.

Die durch Medien und diverse Wetterdienste im Vorfeld verbreiteten Warnungen vor einem aus Südwesten aufziehenden Unwetter mit Starkregen, Gewitter und teilweisen stürmischen Böen in unserer Region, haben sich am Mittwochabend eindrucksvoll bestätigt.

Durch die in kürzester Zeit angefallene immense Regenmenge wurden Gullydeckel auf bereits teilweise stark überflutete Straßen gedrückt und Gebäude liefen voll Wasser, die Frankfurter Straße hatte sich für einige Zeit zu einem fließenden Gewässer entwickelt. Um 21:41 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schöneck zum Einsatzstichwort „Unwetter Schöneck“ alarmiert. Aufgrund der hohen Zahl hilfesuchender Anrufer wurde zeitnah die Technische Einsatzleitung in Dienst versetzt, um die Menge der anfallenden Einsätze strukturiert und priorisiert abarbeiten zu können. Als eine der ersten Maßnahmen wurden durch zielgerichteten Einsatz der Feuerwehr viele aus ihrer Fassung gedrückte Gullydeckel wieder eingesetzt, da diese eine erhebliche Gefahr darstellen. Bis in die Nacht hinein wurden insgesamt 37 Einsatzstellen im Gemeindegebiet abgearbeitet, davon 2 auf öffentlichen Verkehrsflächen. Der Ortsteil Kilianstädten war vom Unwetter am stärksten betroffen. Aufgrund der Vielzahl an Einsatzstellen, des zwischenzeitlich wieder stärker werdenden Regens und der hohen Luftfeuchtigkeit, war der Einsatz für die insgesamt 61 Einsatzkräfte sehr anstrengend. Die Verpflegungseinheit der Feuerwehr versorgte daher die eingesetzten Kräfte mobil mit Getränken und Nahrungsmitteln, welche dankenswerterweise von einer lokalen Metzgerei noch zu später Stunde zur Verfügung gestellt wurden. Gegen 4 Uhr in der Nacht fuhr die Feuerwehr Schöneck ihre vorerst letzte Einsatzstelle an, bevor am Morgen erneut zu einem vollgelaufenen Keller alarmiert wurde.

Bei derartigen Einsatzlagen mit vielen Hilfesuchenden ist oftmals ein wenig Geduld des Bürgers gefragt, da die Einsatzstellen nach Priorität abgearbeitet werden müssen. Hier sei der Hinweis der Feuerwehr erlaubt, dass auch gerne eigenständig versucht werden kann, kleinere Wassermengen mit Wasserschieber, Eimer oder vorhandenen Wassersaugern zu entfernen. Damit entlastet man die stark geforderten Einsatzkräfte ungemein. Erfreulicherweise haben die Erfahrungen der Einsatznacht gezeigt, dass viele Bürger sich selbst helfen konnten und der Feuerwehr ein hohes Maß an Verständnis und Dankbarkeit entgegenbrachten.

Für Donnerstag hat der Deutsche Wetterdienst erneut vor Gewittern, die unwetterartig ausfallen können, gewarnt. Zudem wurde durch diverse Warn-Apps auf möglicherweise erhöhte Pegelstände an kleineren Flüssen und Bächen in der Region aufmerksam gemacht.

Quelle: Markus Mühlebach

 

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