Der im Jahr 2006 von Anita Mwabasi (Frankfurt), Reinhard Klöpper (Hanau)
und einigen Freunden in Frankfurt gegründete gemeinnützige Verein
Maweni e.V. blickt in diesem Jahr auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurück.
Die Initiative hat sich dem Schutz von HIV-infizierten Müttern und ihren Kindern in Kenia verschrieben.
Das Kernziel der Arbeit ist so simpel wie lebensverändernd: Durch
medizinische Aufklärung, die Bereitstellung von Medikamenten und die
gezielte Unterstützung von Schwangeren in den kenianischen
Gesundheitszentren Chiakariga, Nchiru und Chaaria wird verhindert,
dass das HI-Virus auf die ungeborenen Kinder übertragen wird. Die
betroffenen, oft alleinerziehenden Mütter werden langfristig
medizinisch begleitet, sodass sie ihre gesund geborenen Kinder
aufwachsen sehen können.
Neben der medizinischen Versorgung leistet das Team des Partners vor Ort
einen unschätzbaren Beitrag im Kampf gegen die gesellschaftliche
Stigmatisierung der Krankheit. Die finanziellen Mittel, die der
Verein über Spenden sammelt oder durch lokale Unterstützung – wie
etwa die Förderung durch den Entwicklungshilfebeirat der Stadt Hanau
– generiert, fließen direkt in die Partnerprojekte in Ostafrika.
Nach 20 Jahren unermüdlichen Einsatzes zeigt sich: Lokales Engagement aus
dem Rhein-Main-Gebiet kann global Leben retten. Wer die Arbeit
unterstützen oder sich selbst engagieren möchte, findet alle
Informationen direkt auf der Vereinsseite http://www.maweni.org.
Benjamin Welu (medizinischer Koordinator Kenia) und Anita Mwabasi bei einem Hausbesuch
Quelle: Reinhard Klöpper

