Seniorenbeirat und Seniorenreferat hatten eingeladen
Auf großes Interesse ist der Auftakt der Vortragsreihe „Wohnen und Leben im Alter“ des Seniorenbeirats und des Seniorenbüros der Stadt Bruchköbel gestoßen. Anfang März informierte eine Expertin vom Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises im Stadthaus Bruchköbel über die Leistungen der Pflegeversicherung.
Die meisten Seniorinnen und Senioren haben den Wunsch, so lange wie möglich in eigenen vier Wänden leben zu können. Mit zunehmendem Alter wird dies aufgrund nachlassender Gesundheit schwierig, es wird stationäre Pflege beispielsweise in einem Senioren- oder Pflegeheim notwendig.
Für Betroffene bedeutet das viele Fragen: Welche Unterstützungsangebote gibt es in einem solchen Fall, Finanzierungsmöglichkeiten, woher bekommt man Informationen oder wer kümmert sich um den Ehepartner, wenn man selbst das nicht mehr kann? Am ersten Abend der Vortragsreihe konnten viele dieser Fragen beantwortet werden.
Für das Publikum gab es viele hilfreiche Informationen, beispielsweise, dass man bei einem Pflegegrad Anrecht auf Unterstützung durch hauswirtschaftliche Hilfen bis hin zur Palliativversorgung erhalten kann. Oder dass es eine Förderung von sogenannten „Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen“ gibt.
Außerdem erfuhren die Zuhörer, dass der Pflegestützpunkt des Main-Kinzig-Kreises, der seine Beratungsstelle in Hanau Anfang des Jahres aufgegeben hat, neue Räumlichkeiten in Bruchköbel gefunden hat. In Zukunft finden Bruchköbelerinnen und Bruchköbeler diese wichtige Anlaufstelle für das Thema „Pflege im Alter“ im Inneren Ring 1 im Stadtraum.
Der nächste Teil der Vortragsreihe findet am Montag, 20.04.2026 statt. Von 16.30 bis 18 Uhr informiert Irmhild Neidhardt vom Netzwerk Wohnen Spessart/MKK im Stadthaus Bruchköbel über Gemeinschaftliche Wohnformen.
Magistrat der Stadt Bruchköbel
Quelle: Stadt Bruchköbel

