Dr. Kai Mückenberger, Limesbeauftragter des hessischen Landesdenkmalsamtes, zu Besuch im Museum Schloss Steinheim
In einem Vortrag über den aktuellen Forschungsstand zur ehemaligen römischen Grenze erklärt Dr. Kai Mückenberger, Sachgebietsleiter Limes des hessischen Landesdenkmalamtes, am Donnerstag, 26. Februar, von 18 bis 19 Uhr, Spannendes zum UNESCO-Welterbe. Der Vortrag ist Teil der aktuellen Wanderausstellung „Der Limes – eine Grenze, die verbindet“ der Deutschen Limeskommission, die das 20-jährige Jubiläum des UNESCO-Welterbes feiert und noch bis zum 5. April im Museum Schloss Steinheim zu sehen ist.
Der römische Limes, erbaut gegen Ende des 1. Jh. n. Chr., war rund 150 Jahre lang die sichtbare Außengrenze des Römischen Reiches. Mit 550 Kilometern Gesamtlänge ist der Limes das größte Bodendenkmal Europas, wovon rund 150 Kilometer auch durch Hessen verlaufen. Trotz über einhundertjähriger Forschungsgeschichte sind sein genauer Verlauf und die dazugehörigen Grenzanlangen bis heute immer noch nicht in allen Einzelheiten bekannt. Mittels moderner Messmethoden, aber auch im Zuge klassischer Ausgrabungen versucht die hessenARCHÄOLOGIE, an der ehemaligen römischen Grenze neue, bislang unbekannte Details aufzudecken.
Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings wird um vorherige Anmeldung unter museen@hanau.de gebeten. Das Museum ist sonntags zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen über die Ausstellung sowie das Begleitprogramm finden sich unter http://www.museen-hanau.de.
Veranstaltungsort:
Museum Schloss Steinheim
Schlosstraße 9, 63456 Hanau-Steinheim
Pressekontakt: Ute Wolf
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Ein Blick in die Ausstellung „Der Limes – eine Grenze, die verbindet“ der Deutschen Limeskommission im Museum Schloss Steinheim.
Quelle: Redaktion MKK Echo

