Donnerstag, Februar 19, 2026
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Viertes Gedenken an den Beginn der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine

Bad Soden-Salmünster. Am Dienstag, den 24. Februar 2026, jährt sich zum vierten Mal der Beginn der umfassenden militärischen Invasion Russlands in der Ukraine im Jahr 2022. Dieser Jahrestag markiert einen fortdauernden Konflikt, der weit über militärische Auseinandersetzungen hinausgeht: Er hat die Lebenswirklichkeit ganzer Generationen verändert und die Bedeutung von Frieden, Freiheit und internationaler Solidarität neu vor Augen geführt.

Die Stadt Bad Soden-Salmünster lädt gemeinsam mit der örtlichen ukrainischen Gemeinschaft alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einer Gedenk- und Solidaritätsveranstaltung, die um 17 Uhr im Spessart FORUM Bad Soden beginnt. Damit soll bewusst Raum geschaffen werden für Erinnerung, gemeinsames Nachdenken und das sichtbare Zeichen, dass gesellschaftliche Solidarität und zivilgesellschaftliches Engagement auch nach Jahren des Krieges lebendig bleiben.

Die vergangenen vier Jahre haben gezeigt, dass ein Krieg nicht mit dem ersten Tag einer Invasion endet – er prägt politische Allianzen, gesellschaftliche Debatten, Lebenswege und Hoffnungsperspektiven. In dieser Phase des anhaltenden Krieges ist das gesellschaftliche Bewusstsein für die Folgen humanitärer Notlagen, für die Bedeutung von Selbstbestimmung und Menschenrechten sowie für die Verantwortung demokratischer Gemeinschaften gegeneinander besonders gefragt. Ein Jahrestag wie dieser dient nicht nur dem Gedenken an die Opfer, sondern auch der Frage, wie wir als Gesellschaft unsere Werte wachhalten und weitertragen.

Das Veranstaltungsprogramm bietet einen Rahmen für wechselseitige kulturelle Beiträge, stille Momente des Erinnerns sowie gemeinsames Gedenken an all jene, die den Preis dieses Krieges zahlen – ob durch Verlust, Vertreibung oder durch die tägliche Auseinandersetzung mit Unsicherheit. Musikalische und künstlerische Beiträge reflektieren diesen Kontext ohne reinen Unterhaltungscharakter, sondern als Ausdruck von Verbundenheit und Respekt für diejenigen, deren Leben direkt betroffen ist.

Im Mittelpunkt steht auch die Anerkennung der fortdauernden Gefährdung von Freiheit und zivilgesellschaftlicher Selbstverwirklichung in einem kriegerischen Umfeld. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, gemeinsam innezuhalten, an die Bedeutung von Frieden und demokratischen Werten zu erinnern und die Kraft des Zusammenhalts zu betonen – über kulturelle und politische Grenzen hinweg.

Bürgermeister Dominik Brasch wird in seiner Ansprache auf die Rolle kommunaler Solidarität und die Verantwortung lokaler Gemeinschaften eingehen, traditionelle Formen des Erinnerns weiterzutragen und sie in das heutige gesellschaftliche Bewusstsein einzubetten.

Alle Interessierten sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stadt Bad Soden-Salmünster bedankt sich bei den Mitwirkenden und bei allen, die durch ihre Teilnahme ein deutliches Zeichen für Frieden, Respekt und gegenseitige Verbundenheit setzen.

Quelle: Redaktion MKK Echo

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