Mittwoch, Mai 27, 2026
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Vermehrt Goldketten im Visier: Polizei warnt vor trickreichen Schmuckdiebstählen

Südosthessen (ots) – (lei) Sie geben sich meist freundlich, hilfsbereit oder
überaus herzlich – tatsächlich aber handeln sie mit erheblicher krimineller
Energie. Indem sie sich damit das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen und bewusst
körperliche Nähe suchen, entwenden trickreiche Diebinnen und Diebe in einem
unbeobachteten Moment hochwertigen Schmuck. Im Bereich des Polizeipräsidium
Südosthessen kam es in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt zu Diebstählen
von Schmuck, insbesondere von Goldketten (wir berichteten – unter anderem:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6281939 – Meldung Nr. 11 /
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6279466 – Meldung Nr. 2 /
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6278688 – Meldung Nr. 1 /
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6246419 – Meldung Nr. 11). Nach
bisherigen Erkenntnissen suchen sich die Täter dabei häufig gezielt ältere
Menschen aus.

So kam es in mehreren Fällen dazu, dass unbekannte Täter ihre Opfer auf
Parkplätzen oder im öffentlichen Raum ansprachen, Hilfsbereitschaft vortäuschten
oder unter einem Vorwand Kontakt suchten. Teilweise wurden Personen in Gespräche
verwickelt und unvermittelt umarmt, während unbemerkt Goldketten oder anderer
Schmuck entwendet wurden.

In anderen Fällen legten Täter ihren Opfern vermeintlichen Modeschmuck um den
Hals oder drängten sich auffällig in deren persönlichen Bereich, um hochwertige
Schmuckstücke unbemerkt abzunehmen. Wiederholt richteten sich die Taten
insbesondere gegen Seniorinnen und Senioren.

Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei und gibt folgende Verhaltenstipps, wie
man sich schützen kann:

– Halten Sie Distanz zu fremden Personen und lassen Sie diese
nicht unnötig in Ihre unmittelbare Nähe.
– Lassen Sie keine Umarmungen oder das Umlegen von Schmuck zu.
– Seien Sie misstrauisch bei ungefragten Hilfsangeboten oder
vermeintlichen Schenkungen.
– Wenn Sie bedrängt werden, rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen
Sie Passantinnen und Passanten gezielt an.
– Informieren Sie die örtlich zuständige Polizeidienststelle über
das Festnetz oder wählen Sie in akuten Fällen den Notruf 110.
– Erstatten Sie im Schadensfall Strafanzeige.

Die Beamten bitten insbesondere ältere Menschen sowie deren Angehörige, über
diese kriminellen Maschen zu sprechen und aufmerksam zu bleiben. Wer verdächtige
Beobachtungen macht oder Hinweise auf Tatverdächtige geben kann, wird gebeten,
sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen

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