Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für heftige Bewegungen an den Märkten – aber nicht für den erwarteten Crash. Während der Ölpreis infolge der US-Blockade der Straße von Hormus kurzfristig über 100 Dollar pro Barrel sprang, zeigen sich die Aktienmärkte überraschend stabil. Anleger reagieren nervös, aber nicht panisch – zu sehr setzen viele noch auf eine politische Lösung im Hintergrund. Gleichzeitig steigt die Unsicherheit, denn rund 20 Prozent des globalen Ölhandels hängen an dieser Route.
„Die Märkte reagieren nicht auf Schlagzeilen, sondern auf Wahrscheinlichkeiten. Solange Investoren glauben, dass die Eskalation kontrollierbar bleibt, sehen wir eher Schwankungen als einen echten Einbruch”, sagt Mario Lüddemann. In einem Interview erklärt der Experte, warum die Börsen trotz geopolitischer Eskalation erstaunlich ruhig bleiben – und welche Signale jetzt wirklich entscheidend sind.
Quelle: DCF Verlag

