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Toleranz und Vielfalt im Zentrum der Veranstaltungen

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis beginnen

Die Rhein-Main-Region und auch deren östlicher Teil mit dem Main-Kinzig-Kreis sind geprägt durch eine kulturelle Vielfalt, und die wird immer im September erkundet und gefeiert. Während der Interkulturellen Wochen von 1. bis 30. September stehen der Austausch und der Abbau von Vorurteilen im Vordergrund verschiedenster Veranstaltungen. Los geht es diesmal bereits am 31. August mit einem Vortrag in Nidderau.

Das Landesbüro Hessen der Friedrich-Ebert- Stiftung und der Fachbereich Soziales der Stadt Nidderau richten gemeinsam einen Fokus auf Georg-August Zinn: „Ein Leben für Demokratie und Verantwortung“. Die Veranstaltung um 18 Uhr im Familienzentrum, Gehrener Ring 5, bildet den Auftakt einer Ausstellung im Familienzentrum über Georg-August Zinn: „Für ein modernes, weltoffenes Hessen“.

Die Interkulturellen Wochen werden vom Büro für Interkulturelle Angelegenheiten (BikA) des Main-Kinzig-Kreises organisiert und koordiniert, Veranstalter sind darüber hinaus – wie in Nidderau –Kommunen und private Vereine und Initiativen. Insgesamt umfassen die Interkulturellen Wochen im Kreis in diesem Jahr 40 Veranstaltungen. Darunter sind Konzerte, Feste und Workshops, Ausstellungen, Filme und kulinarische Events. Alle bilden sie die große Bandbreite des interkulturellen Lebens im Kreisgebiet ab. Die Veranstalterinnen und Veranstalter setzen damit ein starkes Zeichen für Toleranz, Dialog und Offenheit.

Nicht nur der Main-Kinzig-Kreis, sondern viele große und kleine Initiativen, Kooperationen und Kulturschaffende tragen zum Erfolg bei. An sie richtet der Erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann seinen besonderen Dank. „In Familienzentren, Bürgerhäusern, im Bildungshaus der Bildungspartner Main-Kinzig, auf Plätzen unter freiem Himmel: In den gut vier Wochen schaffen wir im Main-Kinzig-Kreis viele Gelegenheiten, einfach mal zusammenzukommen, über den Wert von Demokratie und Vielfalt nachzudenken und zu sprechen und sich auf Neues einzulassen. Das ist ein für das gegenseitige Verständnis sehr wertvolles Engagement, daher wünsche ich allen Veranstaltern eine rege Beteiligung“, erklärt der Sozialdezernent.

Das Büro für Interkulturelle Angelegenheiten (BikA) des Main-Kinzig-Kreises beteiligt sich, neben der Organisation der Interkulturellen Wochen, auch mit eigenen Veranstaltungen. So ist im Bürgerportal des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen im September die Ausstellung „Brücken der Vielfalt – Bosnien und Herzegowina in Bildern“ zu sehen. Am 16. September liest die Autorin Belma Schreull, die in Folge des Jugoslawienkriegs aus Bosnien und Herzegowina fliehen musste, aus ihrem autobiografischen Werk „Duldung – Das schönste Wort der Welt“. Zudem veranstaltet das BikA sechs Filmvorstellungen mit dem Gelnhäuser Kino, etwa am 6. September um 11 Uhr mit „Lion – Der lange Weg nach Hause“ und am 8. September mit „Lolita lesen in Teheran“. Für einige Veranstaltungen wird es sogar ein Kino-Shuttle geben: Das Kinder- und Familienzentrum „Unterm Regenbogen“ Jossgrund und die Initiative „Jossgrund, gemeinsam für eine bunte Gesellschaft, für Demokratie und gegen Extremismus“ bieten einen kostenlosen Shuttleservice aus dem Jossgrund zu den Matineen im Kino Gelnhausen an.

Die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH und die Partnerschaft für Demokratie (PfD) des Main-Kinzig-Kreis, die unter anderem im BikA angesiedelt ist, lädt für Dienstag, 15. September, um 18 Uhr im Main-Kinzig-Forum mit „Gemeinsam in Einklang“ zu einem besonderen Abend voller Musik, Poesie und gelebter Vielfalt ein. Am 17. September veranstaltet die Partnerschaft für Demokratie im Bildungshaus Main-Kinzig zudem eine Demokratiekonferenz zum Schutz von Haupt- und Ehrenamt.

Am Sonntag, 13. September, wartet am Main-Kinzig-Forum das Kolping Mitmach-Mobil. Von 10 bis 18 Uhr – parallel zu Kinzigtal Total – können Interessierte Geschichten von Menschen nachspüren, die aus ihrer Heimat flüchten mussten.

Das Programm ist unter „Interkulturelle Wochen“ auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises – http://www.mkk.de – hinterlegt und über die bundesweite Veranstaltungsdatenbank http://www.interkulturellewoche.de einzusehen. Die Programmhefte sind unter anderem in hiesigen Buchhandlungen erhältlich, die ihrerseits die Interkulturellen Wochen unterstützen, zum Teil mit thematisch passenden Auslagen wie die „Buchhandlung am Freiheitsplatz“ in Hanau.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis

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