Ein neuer Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge sorgt für helle Aufregung in der Branche. Der Deutsche Heilbäderverband (DHV) warnt vor „massiven Folgen“ für die Gesundheitsstruktur im ländlichen Raum. Das könnte auch die Kurstandorte im Main-Kinzig-Kreis hart treffen.
Kürzungen trotz steigender Kosten Besonders kritisch sieht der Verband, dass die Refinanzierung von Tariflöhnen gestrichen werden soll, während gleichzeitig die Energiekosten – auch bedingt durch die aktuelle Krise im Iran – massiv steigen. Für Kliniken in Bad Orb oder Bad Soden-Salmünster bedeutet das: Die Kosten steigen, aber das Geld von den Krankenkassen wird weniger.
Gefahr für die Versorgung vor Ort „Viele Einrichtungen werden nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können“, so der DHV. Für die Bürger im MKK würde das bedeuten: Weniger Therapieangebote und eine Ausdünnung der medizinischen Versorgung. Der Verband fordert stattdessen, dass der Bund kostendeckende Beiträge für Bürgergeldempfänger zahlt, was die Kassen um 12 Milliarden Euro entlasten würde.
Quelle: Deutscher Heilbäderverband / MKK Echo Redaktion

