Dienstag, Juni 30, 2026
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„Sei mutig und stark“: Abschlussgottesdienste der Kopernikusschule Freigericht

Mit zwei festlichen Gottesdiensten verabschiedeten die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule sowie die Abiturientinnen und Abiturienten der Kopernikusschule Freigericht ihre Schulzeit und blickten auf den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Den Auftakt machte der Abschlussgottesdienst der Haupt- und Realschulklassen H9 und R10. Unter dem Leitgedanken „Ihr könnt den Wind nicht ändern – nur die Segel drehen“ standen Abschied, Aufbruch und die Zuversicht für die Zukunft im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften blickten die Schüler auf ihre Schulzeit zurück – auf Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse, Erfolge, aber auch auf Herausforderungen, die sie geprägt und gestärkt haben. In den einführenden Worten von Religionslehrer Felix Fleckenstein wurde deutlich, dass der Schulabschluss nicht nur das Ende eines wichtigen Lebensabschnitts markiert, sondern zugleich den Beginn neuer Wege. Ob Ausbildung, weiterführende Schule oder die Suche nach der eigenen Zukunft – für alle beginnt nun eine neue Etappe. Ein besonderer Moment des Gottesdienstes war eine symbolische Aktion mit einem Segelboot. Die Jugendlichen schrieben auf weiße Karten Belastendes und Dinge, die sie hinter sich lassen möchten. Diese wurden anschließend zerknüllt und entsorgt. Auf bunte Karten notierten sie Erinnerungen, Fähigkeiten und Menschen, die sie auf ihrem weiteren Weg tragen. Diese Karten wurden an ein großes Segel geheftet und machten sichtbar, was Kraft für die Zukunft schenkt. Musikalisch begleitet wurde die Aktion vom Lied „Neuanfang“ von Clueso. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Lesung aus dem Buch Josua. Die Worte Gottes an Josua „Sei mutig und stark! Fürchte dich nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist“ begleiteten die Jugendlichen als Zuspruch für ihren weiteren Lebensweg. In seiner Ansprache griff Pfarrer Markus Wagner-Breidenbach diesen Gedanken auf und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, mit Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft zu gehen.

Auch der Abiturgottesdienst der Kopernikusschule stand ganz im Zeichen des Abschieds und des Neuanfangs. Unter dem selbst gewählten Motto „Abios Amigos – Gott sagt nicht Adios“ hatten die Abiturienten den Gottesdienst vorbereitet und gestaltet. Erneut spielte die Lesung aus dem Buch Josua eine zentrale Rolle. Die Zusage Gottes, Menschen auf ihren Wegen zu begleiten, wurde auf die Situation der Abiturienten übertragen, die nun Schule, vertraute Strukturen und oftmals auch ihren Heimatort verlassen, um neue Wege einzuschlagen. Pfarrer Christoph Rödig und Schulpfarrerin Sarah Mahn blickten in ihrer gemeinsamen Ansprache sowohl auf die vergangenen Schuljahre als auch auf die Zukunft der jungen Erwachsenen. Sie erinnerten an Erfahrungen, Freundschaften und Herausforderungen der Schulzeit und machten Mut, den kommenden Lebensabschnitt mit Vertrauen, Offenheit und Hoffnung zu gestalten. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Musik-Leistungskurs und der Musik-Grundkurs unter der Leitung von Michael Meininger. Mit ihren Beiträgen verliehen sie dem Gottesdienst einen feierlichen und zugleich bewegenden Rahmen.

Zum Abschluss ließen die Abiturienten bunte Luftballons in den Himmel steigen. An ihnen befestigt waren Karten mit persönlichen Wünschen, Hoffnungen und Sorgen für die Zukunft. Dieses eindrucksvolle Bild symbolisierte den Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt und den Wunsch, die eigenen Träume mit Zuversicht zu verfolgen. Die Kollekte des Abigottesdienstes in Hohe von 253,50 € wurde an „Helfen macht Schule“ gespendet. „Beide Gottesdienste machten deutlich: Abschied und Neuanfang gehören zusammen. Mit Dankbarkeit für das Vergangene, Mut für das Kommende und der Zusage „Sei mutig und stark“ wurden die Schulabgängerinnen und Schulabgänger für ihren weiteren Weg gestärkt“, so Schulseelsorgerin Alexandra Pinkert. So ist es auch eine gute Tradition der Kopernikusschule mit Schulgottesdiensten nach den Sommerferien in das neue Schuljahr zu starten.

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Quelle: Thorsten Weitzel

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