„Ein Stück Stadtgeschichte bewahrt“: Marquart besucht Erich-Kästner-Schule
Kreisbeigeordneter Jannik Marquart hat bei einem Besuch der Erich-Kästner-Schule in Maintal das große Engagement der Schulgemeinde gewürdigt. Anlass ist die Einweihung der neuen „Pool-Area“: In einem größeren Projekt hatten Schülerinnen und Schüler der Bischofsheimer Integrierten Gesamtschule gemeinsam mit ihren Lehrkräften den Mehrzweckbereich umgestaltet und dabei Materialien und Erinnerungsstücke des mittlerweile abgerissenen Maintalbads verwendet. „Mit dieser Pool-Area wird ein Stück Stadtgeschichte bewahrt. Ein neues Schwimmbad entsteht, Teile des alten bleiben sichtbar. Und natürlich macht dieser Bereich auch im kühlen und nasskalten Frühjahr Lust auf den Sommer. Das alles ist den fleißigen, kreativen Händen und Köpfen der EKS zu verdanken“, sagte der Schuldezernent.
Die Erich-Kästner-Schule hat den Bereich vor wenigen Tagen feierlich eingeweiht – wobei die Projektarbeiten weitergehen. Unter anderem entsteht mit unterschiedlich farbigen Fliesen aus dem alten Bad ein Mosaik, das im neuen Maintalbad seinen Platz finden wird. Schülerinnen und Schüler wiesen bei einem feierlichen Empfang im Mehrzweckbereich darauf hin, dass sie im ehemaligen Schwimmbad Schwimmen gelernt haben und mit ihm viele tolle Erinnerungen verbinden. Diese würden sie nun in Ehren halten. Ob im Kunst-Unterricht, in Deutsch, Englisch oder der schuleigenen Graffiti-AG: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben sich in den vielen einzelnen Projekten eingebracht und mitgewirkt.
„Die ganze Schulgemeinde hat dieses Gemeinschaftsprojekt auf die Beine gestellt. Es ist etwas Großartiges entstanden, das den inneren Zusammenhalt an der EKS stärkt und auch die Wertschätzung für die Sitz- und Aufenthaltsbereiche erhöht“, erklärte Jannik Marquart. Er richtete ein Sonderlob an die Schulleiterin Stefanie Thor und ihr Team, das die Schülerschaft in ihrem Wirken unterstützt habe. „Ein solches Projekt, das sich intensiv und nachhaltig mit der Entwicklung der Stadt Maintal beschäftigt, ist schon wirklich bemerkenswert und herausragend“, sagte Marquart.
Quelle: Main-Kinzig-Kreis

