Mittwoch, März 11, 2026
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Rekordinvestition für den Schulbau

Klein- und Mittelstand im MKK werden besonders profitieren

Die geplanten Investitionen des Main-Kinzig-Kreises in den Schulbau bieten große Chancen für den regionalen Mittelstand. Darüber sprachen Jannik Marquart, CDU-Spitzenkandidat für die Kreistagswahl sowie Kreisbeigeordneter und der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende der Kreis CDU, Heiko Kasseckert, mit Vertreterinnen und Vertretern mittelständischer Unternehmen aus der Region. Anlass des Gesprächs waren Irritationen, die nach einem Schreiben von Architekten- und Planungsbüros aufgekommen waren. Diese konnten im offenen Austausch aufgeklärt werden.

Im Mittelpunkt des Treffens stand das Investitionsprogramm des Main-Kinzig-Kreises für seine Schulen. Bis zum Jahr 2029 werden rund 350 Millionen Euro allein in den Schulbau investiert. Die Mittel fließen insbesondere in zwei Bereiche: den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen sowie die Sanierung und den Neubau von Schulgebäuden. Neben dem Schulbau stehen jedoch noch weitere Investitionen, z.B. Azubi-Wohnen, Alten- und Pflegezentren, Bildungscampus und Rettungsdienste an, die in diesem Volumen noch nicht berücksichtigt sind und ebenfalls die regionale Wirtschaft ankurbeln werden.

Der Zeitdruck bei der Ganztagsbetreuung führt zurück auf eine gesetzliche Vorgabe des Bundes, nach der bis 2029 ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Grundschulkinder bis zur vierten Klasse besteht und entsprechende Raumangebote geschaffen werden müssen. „Diese Herausforderung verlangt Tempo und Planungssicherheit”, betonte Kasseckert.

Der Kreis setzt deshalb auf unterschiedliche Bauformen. Neben seriellen Baukonzepten mit Generalübernehmern, die eine schnellere Umsetzung einzelner Projekte ermöglichen sollen, wird aber ein großer Teil der Maßnahmen weiterhin in konventioneller Bauweise mit Planung und Bau in einzelnen Fachlosen umgesetzt. Gerade dieser Ansatz eröffnet zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten für Handwerks- und Bauunternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Durch das Gesamtvolumen werden künftig mehr Investitionen in die Region fließen als je zuvor, erläutert Marquart. Der Kreis rechnet mit rund 39 Millionen Euro jährlich allein für den Schulbau – bislang lag dieser Wert bei etwa 30 Millionen Euro. Möglich wird dies durch die geplante Reform des hessischen Vergaberechts in Hessen, an deren Gestaltung Kasseckert selbst mitgewirkt hat und die voraussichtlich im Sommer in Kraft treten soll. Höhere Schwellenwerte für Direktvergaben sollen Verfahren vereinfachen und ermöglichen es, Aufträge direkt an Unternehmen aus der Region zu vergeben.

„Das Investitionsprogramm ist nicht nur eine Rekordinvestition in unsere Schulen, sondern auch eine große Chance für den Mittelstand im Main-Kinzig-Kreis”, so Marquart und Kasseckert. „Wenn mehr Aufträge vor Ort vergeben werden, stärkt das die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass die Investitionen direkt unserer Region zugutekommen.”

Für die CDU Main-Kinzig ist Bildung seit jeher ein zentrales Zukunftsthema. Die jetzt angekündigten Rekordinvestitionen im Schulbau markieren aus Sicht der CDU den größten bildungspolitischen Fortschritt seit Jahrzehnten. Mit dem von Schuldezernent Jannik Marquart (CDU) initiierten „Schulbauturbo” beginnt im Main-Kinzig-Kreis eine neue Ära des modernen und verlässlichen Schulbaus.

Quelle: CDU Main-Kinzig

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