Donnerstag, Februar 19, 2026
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Radverkehr in Nidderau stärken – Fortschritte anerkennen, Defizite benennen

Der Radverkehr gewinnt in Nidderau zunehmend an Bedeutung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nidderau begrüßen die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre und setzen sich weiterhin für sichere, komfortable und durchgängige Radverkehrsverbindungen in allen Stadtteilen ein.

Ein besonderer Dank der GRÜNEN gilt dem Nidderauer Bauhof. „Der Einsatz des Bauhofs für den Radverkehr ist ausdrücklich zu loben”, betont der grüne Stadtverordnete Jörg Blättermann. „Gerade im Winter zeigt sich, wie wichtig eine gute Betreuung der Wege ist. Dass auch gemarkungsübergreifende Radverbindungen – etwa in Richtung Karben, Niddatal und Schöneck – bei Schnee geräumt werden, ist keine Selbstverständlichkeit und ein starkes Signal für die Bedeutung des Radverkehrs.”

Auch strukturelle Verbesserungen tragen aus Sicht der GRÜNEN zur Attraktivität des Radfahrens bei. Positiv bewerten sie insbesondere die Freigabe zahlreicher Einbahnstraßen für den Radverkehr in Nidderau. „Diese Maßnahme sorgt für mehr Direktheit, kürzere Wege und erhöht die Alltagstauglichkeit des Fahrrads deutlich”, so Blättermann weiter.

Gleichzeitig machen die GRÜNEN deutlich, dass es weiterhin erhebliche Defizite gibt – insbesondere dort, wo Bundes- und Landesstraßen betroffen sind. „Leider fehlen in den Kreuzungsbereichen von Bundes- und Landstraßen nach wie vor sichere Querungsmöglichkeiten für Radfahrende”, kritisiert Blättermann. Dies betreffe unter anderem wichtige Verbindungen in Richtung Karben, wo Radfahrerinnen und Radfahrer häufig auf unübersichtliche und gefährliche Situationen treffen.

Hier sehen die GRÜNEN vor allem Hessen Mobil in der Verantwortung. „Solange sichere Querungen fehlen, bleiben wichtige Radverbindungen lückenhaft und potenziell gefährlich”, so Blättermann. Eine konsequente Verbesserung dieser Knotenpunkte sei entscheidend, um den Radverkehr wirklich alltagstauglich und sicher zu machen. Positiv hervorzuheben ist hier der neue Radweg zwischen Windecken und Kilianstädten.

Unabhängig davon setzen sich die GRÜNEN weiterhin für sichere Radwegeverbindungen zwischen den Stadtteilen, gut sichtbare Beschilderung, gut gestaltete Kreuzungen sowie ausreichend Abstellmöglichkeiten – insbesondere an Bahnhöfen, Schulen und zentralen Orten – ein.

„Radverkehrsförderung bedeutet Klimaschutz, Verkehrssicherheit und mehr Lebensqualität”, fasst Jörg Blättermann zusammen. „Unser Ziel ist ein Nidderau, in dem das Fahrrad für Menschen aller Altersgruppen eine sichere und selbstverständliche Alternative zum Auto ist. Das große Potenzial Nidderaus für sanften Tourismus wird durch all diese Maßnahmen erheblich gestärkt.”

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, OV Nidderau

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