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Maintal bleibt „Fairtrade-Stadt”

Verlängerung des Siegels bis 2028 – Vielfältige Aktivitäten für mehr Gerechtigkeit

Maintal ist weiterhin „Fairtrade-Stadt”. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2020 durch den gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Stadt ihr Engagement weiter aus. Daher wurde Maintal nun rezertifiziert und trägt für weitere zwei Jahre, bis 2028, den Titel „Fairtrade-Stadt”.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein Beleg für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Maintal. Lokale Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Maintal dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns natürlich weiterhin dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, kommentiert Bürgermeisterin Monika Böttcher die Verlängerung des Titels.

Vor sechs Jahren erhielt die Stadt Maintal erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement für den fairen Handel. Dazu musste sie verschiedene Kriterien erfüllen. So ist es für den Magistrat seit vielen Jahren selbstverständlich, zu offiziellen Anlässen ausschließlich fair gehandelten Kaffee und Tee anzubieten. Dies gilt auch für den Getränkeautomaten im Foyer des Rathauses. Zudem ist die Unterstützung des fairen Handels in einer Dienstanweisung festgehalten. Für die Bewirtung externer Gäste steht den Rathausmitarbeitenden außerdem ein „Faires Körbchen“ mit Produkten aus fairem Handel und Fairtrade-Siegel zur Verfügung.

Eine Steuerungsgruppe koordiniert die vielfältigen Aktivitäten rund um Fairtrade in Maintal. Darüber hinaus werden in Geschäften und gastronomischen Betrieben Produkte aus fairem Handel angeboten, während die Zivilgesellschaft durch zahlreiche Bildungsangebote für mehr Gerechtigkeit im globalen Handel sensibilisiert wird. Auch die lokalen Medien begleiten und unterstützen das Engagement durch ihre Berichterstattung über die Aktivitäten vor Ort.

Dazu zählen Veranstaltungen wie regelmäßig stattfindende vegane Fairtrade-Brunches im Bischofsheimer Stadtteilzentrum, Frühstücke in der Fairen Kita Ahornweg und Vorträge zur Fairtrade-Towns-Kampagne. Aktionen wie diese machen fairen Handel erlebbar und stärken das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen. Auch kirchliche Angebote und Bildungsprojekte, etwa die Koch-AG mit einer Foodsaverin in einem städtischen Jugendzentrum, verbinden Verantwortung und Nachhaltigkeit auf praktische Weise.

Für die Zukunft sind weitere Aktivitäten geplant: Dazu gehören die aktive Beteiligung an den Fairen Wochen mit einem Gottesdienst zum Fairen Handel im September, Aktionen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Kampagne auf den Wochenmärkten im Stadtgebiet, Veranstaltungen rund um den Tag des Kaffees sowie die Begleitung einer Schule auf dem Weg zur Fairtrade-School.

Maintal ist eine von über 930 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern. Wer sich in der Steuerungsgruppe für die Fairtrade-Stadt Maintal engagieren möchte, kann zum nächsten Treffen am Mittwoch, 19. August, ab 17.30 Uhr in der Kirchgasse 7 in Dörnigheim kommen. Anmeldungen und nähere Auskünfte über die Projektbeauftragte Anne Kunze unter der Telefonnummer 06181 400-709 oder per E-Mail an fairtrade@maintal.de. Informationen auch unter: http://www.maintal.de/fairtrade

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Quelle: Stadt Maintal

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