Die zwei Krumbeern-Faschingssitzungen vom Turnverein Oberrodenbach (TVO) im Bürgertreff Oberrodenbach stehen dieses Jahr unter dem Motto „Im Dschungel ist heut Fassenacht, der Krummbeer feiert, singt und lacht““. Obwohl es in diesem Jahr bereits die 44. Karnevalssitzung in Oberrodenbach ist, werden die Aktiven nicht müde jedes Jahr aufs Neue das Publikum zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen. Sitzungspräsident Armin Hain begrüßte – in Vertretung von Vanessa Porth die Mitte Januar Mutter geworden ist – die bunt bekleideten Närrinnen und Narren im vollbesetzten Saal vom toll geschmückten Bürgertreff.
Von Anfang an herrschte gute Stimmung im Publikum, Sitzungspräsident Armin Hain verwandelte sich in den „Protokoller“ und begann mit der ersten Büttenrede. Er nahm die „Große Politik“, welt- und europaweit, sowie die Kommunalpolitik mit vielen örtlichen Begebenheiten des vergangenen Jahres in Rodenbach aufs Korn. Die „Kindergarde“ (trainiert von Jolina und Chiara Thalheimer) begeisterte mit ihrem Bühnenauftritt. Für Beifallstürme sorgten die Einlagen der „Faschingsturner“ (trainiert von Belinda und Elena Gattuso sowie Ute und Niklas Kalmbach) der Garde (trainiert von Alina Spindler und Jannika Kraut), die „Bembelbläser“ (unter Leitung von Michael Mutz) und der „Showtanz“ Fasching (trainiert von Laura Erb und Sarah Monz) sowie zur Krönung das „Männerballett“ (trainiert von Laura Erb und Jenny Woy). Zweifellos gelang es dem Bembelbläsern mit ihren Stimmungseinlagen das Publikum so mitzureißen, dass sie auf Tischen und Bänken standen und lauthals eine Zugabe von den Musikanten einforderten.
Alle Aktiven hielten sich an das Motto: „Im Dschungel ist heut Fassenacht, der Krummbeer feiert, singt und lacht“. Dies galt insbesondere für die abwechslungsreichen Soloauftritte von Manuel Honert in Doppelfunktion, einerseits „Auf Berufssuche!“ und anderseits als „Theo Rettich“. Es gelang ihm das ältere und jüngere Publikum aufzuheitern und sehr häufig lautes Gelächter herauszufordern.
Eine Büttenrede der besonderen Art bot Steffi Peter als Jean-Jacques unter Einbeziehung eines Veranstaltungsteilnehmers auf der Bühne – zur Belohnung gab es Katzenzungen!
Die Besucher hatten während der Sitzung viele Gelegenheiten zum Mitsingen und Mitschunkeln. Über die Einspielung der künstlichen Nebel, gab es im Publikum und den Bühnendarstellern unterschiedliche Meinungen. Nach Auffassung des Veranstalters gehört dies zur Attraktivität des Bühnenbildes. Für die Besucher*innen in den hinteren Reihen vernebelte es die Sicht auf den Elferrat und die Mitwirkenden und auch die Büttenredner bekamen teilweise das Publikum nur in den vorderen Reihen zu sehen. Die Qualität der Foto- und Videoaufnahmen litt ebenfalls stark darunter. Über den Sinn lässt sich trefflich streiten.


Quelle: Anton Hofmann

