Drei Tage lang versammelten sich Jehovas Zeugen aus dem Main-Kinzig-Kreis und dem Wetteraukreis mit ihren Glaubensangehörigen zu dem diesjährigen regionalen Kongress. Dieser fand im Deutsche Bank-Park (Waldstadion) in Frankfurt am Main statt. Das Motto lautete: „Ewiges Glück“. Zeitgleich fand auch ein internationaler Kongress im Hamburger Volksparkstadion statt.
In Frankfurt wurde das Kongressprogramm zeitgleich auch in Russisch abgehalten, in Hamburg auch noch in Englisch und Polnisch. Das gesamte Programm konnte auch als Live-Stream mitverfolgt werden. Einige Vorträge wurden von Hamburg nach Frankfurt, Gelsenkirchen und Reutlingen per Videokonferenz übertragen. Dort waren auch Geritt Lösch und Jacob Rumph von der Leitenden Körperschaft zugegen sowie Mark Noumair, Mitarbeiter der Weltzentrale. Dadurch gab es auch in Frankfurt ein internationales Flair.
Am Schlusstag waren in Frankfurt 25.204 und bei den anderen zugeschalteten Kongressen 33.879 Personen anwesend, insgesamt 63.385 Kongreßteilnehmer. Am Samstag fand auch eine Erwachsenentaufe statt. 305 Personen ließen sich als neue Zeugen Jehovas taufen.
Ein Highlight der Kongresse war die Vorführung von Teil 4 bis 6 der Filmproduktion „Die Gute Botschaft von Jesus“. Diese wird in 18 Folgen produziert. Durch diese Filmproduktion wird das Leben Jesu greifbar. Er ging liebevoll mit den Menschen um im Gegensatz zu den stolzen Pharisäern und Schriftgelehrten seiner Zeit. Durch seine Handlungsweise spiegelte er die Persönlichkeit seines himmlischen Vaters, Jehova, wider.
Ein Text aus der bekannten Bergpredigt im Matthäus-Evangelium Kapitel 7, Vers 12 macht das deutlich: „Behandelt andere deshalb immer so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet. Das ist die Kernaussage des Gesetzes und der Propheten.“ Dieser Text ist allgemein auch als die „Goldene Regel“ bekannt. Würde dieser Rat von allen Menschen beachtet werden, wären viele Probleme der Menschheit gelöst. Die Folge wäre Frieden und eine geeinte Menschheitsfamilie.
Quelle: Hans-Joachim Schalies

