Verstärkung für die städtischen Kitas: Sechs Nachwuchserzieherinnen und Erzieher haben ihre Ausbildung in Gelnhausen erfolgreich abgeschlossen – und sind voller Elan in ihren Beruf gestartet. Bürgermeister Christian Litzinger würdigte ihren Einsatz für die nächste Generation.
Fröhliche Gesichter im Gelnhäuser Rathaus: In einer kleinen Feierstunde haben Bürgermeister Christian Litzinger, Personalchefin Sabrina Heinze-Friedrich und Jane Kolczok, Pädagogische Leitung der Kinderbetreuungseinrichtungen, sechs frisch gebackenen Erzieherinnen und Erziehern zu ihrem erfolgreichen Ausbildungsabschluss gratuliert.
Inga Karau hat ihre praxisorientierte vergütete Ausbildung (PivA) in der Kita „Rappelkiste“ absolviert und wurde anschließend in die Kita „Höchster Frösche“ übernommen. Annika Altmann hat ihre PivA in der Kita „Röther Gickel“ abgeschlossen und wurde dort übernommen. Sarah Poisel absolvierte ihre Ausbildung in der Kita „Wiesenzwerge“, Karol Wisniewski im Krippenhaus „Die Gewürzkrümel“. Beide wurden in ihren Einrichtungen übernommen. Jacklynn Böhm hat ihr Berufspraktikum im Rahmen der Fachschulischen Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in der Kita „Rappelkiste“ abgeleistet und arbeitet dort weiter. Laura Scholz hat ihre PivA in der Kita „Drachennest“ abgeschlossen. Sie kehrt nun in den Arbeitsbereich zurück, den sie bereits aus ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr kennt.
Bei der praxisorientierten vergüteten Ausbildung wechseln sich Unterricht und praktische Arbeit in der Einrichtung ab. Drei Jahre lang sammeln die Azubis so Berufserfahrung, können das Gelernte unmittelbar anwenden und erhalten während der Ausbildung bereits ein Gehalt.
Bürgermeister Christian Litzinger nannte den Erzieherberuf in der Feierstunde einen „Job mit Zukunft, der die Zukunft gestaltet“: „Sie tragen eine hohe Verantwortung, denn Sie prägen die nächste Generation entscheidend. Sie vermitteln Werte wie Respekt, Toleranz, Verantwortung und Zusammenhalt, und Sie leben sie vor.“ Kitas seien eben längst keine „Kinderverwahranstalten“ wie im 19. und im frühen 20. Jahrhundert mehr. „Sie betreuen Kinder nicht nur, Sie legen wichtige Grundlagen für Sprache, Lernen und die soziale Entwicklung. Und Sie stärken die Persönlichkeit, helfen den Kindern, sich zu entwickeln und auf die eigenen Stärken zu vertrauen“, wandte er sich an die neuen Fachkräfte. Zudem seien Erzieherinnen und Erzieher wichtige Partner für die Eltern. „All das geht mit einer großen Verantwortung einher und ich freue mich, dass Sie diese wichtige Aufgabe in Gelnhausen übernommen haben“, betonte der Rathauschef – und meinte dann: „Ich hoffe, Sie hatten die meiste Zeit auch Spaß bei der Ausbildung.“
Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen nickten. Was ihnen aus der Ausbildungszeit in den Kitas besonders in Erinnerung geblieben ist? Ganz unterschiedliche Dinge: die Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, die Zusammenarbeit im Team, die Herausforderungen der Inklusion und die vielen kleinen und großen Momente mit den Kindern, berichteten sie dem Bürgermeister.
Eine Erfahrung verbindet sie alle: Die Arbeit mit Kindern ist immer auch die Arbeit an sich selbst. Wer die jungen Menschen auf ihrem Weg begleitet, ihre Entwicklung stärkt und ihnen Raum zum Wachsen gibt, wächst auch selbst daran.
Quelle: Stadt Gelnhausen

