Freitag, Februar 6, 2026
StartRegion 3FreigerichtKeine Spielchen beim Musikzentrum

Keine Spielchen beim Musikzentrum

CDU fordert Unterstützung ohne Vorbehalte

Durch die Initiative des CDU-Spitzenkandidaten Jannik Marquart ist Bewegung in die Debatte um die Realisierung eines Musikzentrums in Freigericht gekommen. Die CDU Main-Kinzig begrüßt, dass sich nun auch die SPD dieser Initiative anschließt. SPD-Spitzenkandidat Thorsten Stolz und die Freigerichter SPD standen in der Vergangenheit aus Sicht der CDU eher auf der Bremse, anstatt eine Realisierung voranzutreiben. Das jüngste Umdenken der SPD und von Stolz, der nun auf den fahrenden Zug aufspringt, sei ein gutes Signal.

Für die CDU ergibt sich insbesondere aufgrund des engagierten Einsatzes von Bürgermeister Waldemar Gogel ein Fenster zur Realisierung, das man nutzen sollte. Bürgermeister Gogel hatte das Projekt seit seiner Konzeption unterstützt und vorangetrieben. Skeptisch hingegen bleibt die CDU jedoch gegenüber den Aussagen des SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Stolz und der SPD Freigericht hinsichtlich der Finanzierung. Was unter dem Stichwort – Nägel mit Köpfen – druckvoll daherkommt, erscheint bei näherer Betrachtung eher als eine Zusage mit Einschränkung. Eine festgeschriebene Finanzierung durch Land, Kreis und Gemeinde zu je einem Drittel lässt aus Sicht der CDU bewusst offen, ob es die SPD mit dem Realisierungswillen tatsächlich ernst meint. Eher, so die CDU, werde damit eine starke Vorbedingung formuliert werden. “Für uns steht die Realisierung des Projektes im Vordergrund. Wir wollen das Potenzial, das in Freigericht seit jeher für hochklassige Musik und ein starkes ehrenamtliches Engagement steht, verbindlich unterstützen. Das ist unsere Priorität”, so Jannik Marquart.

Ob das Land Hessen, das bislang kein derartiges Projekt gefördert hat – gerade auch angesichts der Haushaltslage – zusätzliche Mittel bereitstellen kann, sei mehr als offen. “Wir wollen kein Finanzierungs-Ping-Pong mit eingeschränkten Zusagen, sondern Sicherheit für die Realisierung des Projekts. Gerade auch mit Blick auf die Kopernikusschule und den dortigen Schulstandort”, so Marquart und Schad. Beide stellen klar, dass dieses Projekt nicht an einer Zuständigkeitsfrage scheitern dürfe und der Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit der Gemeinde Freigericht in der Verantwortung stehe. Gleichwohl sei es natürlich richtig, dass es selbstverständlich anzustreben ist, möglichst viele Beteiligte zu gewinnen, um das Projekt finanziell zu unterstützen. Bürgermeister Waldemar Gogel werde den Gemeindegremien zu entsprechender Zeit einen entsprechenden Vorschlag vorlegen. Zu begrüßen sei zudem, dass schon im kommenden Haushalt des Main-Kinzig-Kreises erste Planungsmittel vorgesehen sind.

Quelle: Redaktion MKK Echo

Ähnliche Artikel
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -

Am beliebtesten