Erlös aus Kalenderverkauf geht dank Sponsoren zu 100 Prozent an den Verein „Frauen helfen Frauen“ in Wächtersbach
„Gemeinsam stark“ heißt das Motto für den Benefiz-Kunstkalender 2027 von aristanet zugunsten des Frauenhauses in Wächtersbach. Für die mittlerweile sechste Auflage des ebenso hilfreichen wie kunstvoll gestalteten Kalenders haben sich 61 Künstlerinnen mit ihren Arbeiten beworben. Angesichts der durchweg hohen künstlerischen Qualität der Einreichungen hatte die Jury, die kürzlich zur Auswahl der Kalenderbilder zusammenkam, keine leichte Aufgabe. Bis am Ende die Entscheidung für die 13 Werke – ein Titelbild und zwölf Bilder für die Monatsblätter – feststand, waren mehrere Bewertungsrunden zu absolvieren.
Schirmherr und Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann erklärte: „Die Künstlerinnen, die sich mit ihrer Einreichung am Benefiz-Kunstkalender beteiligen, setzen mit ihrer Kreativität ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Wir alle sind dazu aufgefordert, für Respekt, Würde und ein gewaltfreies Miteinander einzutreten.“ Zur Jury gehörten in diesem Jahr neben Andreas Hofmann auch Sandra Li Männel, Fachbereichsleiterin Kultur im Main-Kinzig-Kreis, Friederike Ley und Marion Wögler vom Verein aristanet, Christine Bechtel und Lea Kircher vom Frauenhaus Wächtersbach sowie die Sponsoren Stefan Hummel, Kreissparkasse Gelnhausen, Oliver Habekost, Geschäftsführer Kreiswerke Main-Kinzig und Wido Wagner, Geschäftsführer Stadtwerke Gelnhausen. Unterstützt wird das Projekt auch von Marcus Brandes, Inhaber der Agentur brandesmedia.
Alle für den Kalender ausgewählten Bilder greifen das Motto „Gemeinsam stark“ auf, überwiegend in gegenständlicher, aber auch in abstrakter Form. Die als Titelbild ausgewählte Arbeit der Künstlerin Sieglinde Putze aus Hasselroth zeigt – angelehnt an den Fauvismus – mehrere dicht gedrängte Gesichter in expressiven leuchtenden Farben. Weiter sind mit ihren Arbeiten die Künstlerinnen Sonja Andres, Sybille Behrens, Simone Höhn, Birgit Klein, Natalie Milosevic, Ute Ringwald, Julia Roppel, Sina Schulz, Vera Stein, Kerstin Streicher, Evelin Tost und Marie Zoubek vertreten.
„Mit 61 Bewerbungen hat unsere Einladung zur Beteiligung die bislang stärkste Resonanz gefunden. Wir freuen uns, dass sich erneut so viele Künstlerinnen aus der Region und darüber hinaus an unserem Kalenderprojekt beteiligen. Das Engagement gegen Gewalt an Frauen ist wichtiger denn je, denn dieser gravierende gesellschaftliche Missstand ist manifest und die Übergriffe bis hin zu Morden steigen seit Jahren“, unterstreicht aristanet-Vorsitzende Friederike Ley.
In den nächsten Wochen wird der Kalender fertiggestellt und in einer Auflage von 1.200 Stück gedruckt. Anschließend sind wieder fleißige Finger gefragt. Das Falten der vorgestanzten Schachteln für den Tischkalender im Format DIN A6 übernehmen die Frauen von aristanet, unterstützt von freiwilligen Helferinnen und Helfern. Neben den zwölf Monatsblättern wird die Kalenderschachtel wieder wichtige Adressen von Anlaufstellen und weitere hilfreiche Informationen für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen sowie Menschen, die helfen möchten, enthalten. Wer beim Schachtelfalten mithelfen möchte, ist herzlich eingeladen, sich per E-Mail an kalender@aristanet.de zu melden.
Die fertigen Kalender sind ab Oktober zum Stückpreis von zehn Euro erhältlich. Der Verkaufserlös geht dank bereits zugesagter Übernahme der Produktionskosten durch die Sponsoren zu hundert Prozent an den Verein Frauen helfen Frauen in Wächtersbach, der dort das Frauenhaus und eine Beratungsstelle betreibt.
Weitere Informationen finden sich auf http://www.aristanet.de
Quelle: Main-Kinzig-Kreis

