Klein-Auheim. So vielfältig die Radwelt ist, so vielfältig sind auch die Geschichten hinter den Rädern. Warum wurden Fahrräder auf diese Weise gebaut, an diesem Ort, zu dieser Zeit? Was bewegt Staaten, Firmen und Einzelpersonen, in einen Rahmenbaus zu investieren? Diese Ausstellung soll einen kleinen Einblick in unkonventionelle Rahmenkonzepte geben. Die Objekte zeigen vielfältige Motive durch ihre Unterschiedlichkeit: Vom totalitären Staat, der sportliche Erfolge zur eigenen Legitimität benötigte, bis hin zum globalen Ölkonzern. Weitere Perspektiven bilden die verschiedenen Produktionsverfahren und Materialien, wie auch die verschiedenen Fahrradtypen. Die Gemeinsamkeit findet sich nicht im Rad selbst, sondern in seiner Entstehungsgeschichte: Bei keinem dieser Räder war ein kommerzieller Erfolg zwingend notwendig, meist nur ein untergeordnetes Ziel. Stattdessen standen Leistung, Erfolg, Optimierung und vor allem Innovation im Vordergrund.
Das Museum im RadWerk Klein-Auheim zeigt die Räder in einer Sonderausstellung von Joshua Rehbein aus Oldenburg vom 14. Februar bis zum 22. März, jeweils Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Die Eröffnung ist am 14. Februar um 14 Uhr.
Quelle: Redaktion MKK Echo

