Dienstag, Februar 10, 2026
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Hospizliche Versorgung stärken

CDU setzt auf Verantwortung, Fakten und Menschlichkeit

Die CDU Wächtersbach bekennt sich klar zur Unterstützung einer guten und würdevollen hospizlichen Versorgung in der Region. Gerade als Christlich-Demokratische Union ist für die CDU das „C“ im Parteinamen Verpflichtung und Auftrag zugleich: christliche Werte wie Nächstenliebe, Verantwortung und Achtung der Menschenwürde gelten in besonderem Maße auch für die letzte Lebensphase.

In der Stadtverordnetenversammlung am 29. Januar 2026 wurde ein Prüfantrag an den Magistrat zur Durchführung einer regionalen Bedarfsanalyse zur hospizlichen Versorgung einstimmig beschlossen. Zuvor hatte sich bereits der Sozialausschuss mit dem Antrag befasst und diesem ebenfalls einstimmig zugestimmt.

Der Vorsitzende der CDU-Stadtverordnetenfraktion, Michael Pierz, betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Gerade am Lebensende zeigt sich, wie menschlich eine Gesellschaft ist. Für uns als CDU ist klar: Das ‚C‘ in unserem Namen steht für Verantwortung, Mitmenschlichkeit und Würde – auch und gerade in der letzten Lebensphase. Eine gute hospizliche Versorgung gehört deshalb zu einer solidarischen Kommune.“

Die CDU Wächtersbach macht deutlich, dass sie bewusst zunächst die regionale Bedarfsanalyse vorantreibt. Ohne eine solche Analyse sei es nicht seriös, über die konkrete Errichtung eines Hospizes zu sprechen.

„Ohne belastbare Zahlen und Fakten braucht sich Wächtersbach nicht um die Errichtung eines Hospizes bemühen“, so Pierz weiter. „Die Bedarfsanalyse ist die zwingende Grundlage, um zu klären, ob und in welchem Umfang ein stationäres Hospiz in unserer Region überhaupt ausgelastet wäre.“

Auch der CDU-Vorsitzende Michael Creß unterstreicht die Bedeutung eines strukturierten Vorgehens: „Hospizarbeit ist ein zutiefst gesellschaftliches Thema. Es geht nicht um Symbolpolitik, sondern um nachhaltige Versorgung. Mit der Bedarfsanalyse schaffen wir die Voraussetzung, um verantwortungsvoll gegenüber den Betroffenen, den Trägern und auch den Kostenträgern zu handeln.“

Bundesweit gibt es zwar zahlreiche stationäre Hospize und ambulante Hospizdienste, doch zeigen Fachveröffentlichungen immer wieder, dass es erhebliche regionale Unterschiede in der Versorgung gibt, insbesondere zwischen Ballungsräumen und ländlichen Regionen. Eine regionale Bedarfsanalyse kann daher nicht nur Versorgungslücken sichtbar machen, sondern auch die Grundlage für ein tragfähiges Konzept gegenüber Fördergebern, Krankenkassen und potenziellen Trägern liefern.

Die Vorsitzende des Sozialausschusses, Frau Dr. Raluca Rossi, die den Antrag bereits im Ausschuss begleitet hat, erklärt: „Im Sozialausschuss haben wir sehr sachlich und über Fraktionsgrenzen hinweg beraten. Die einstimmige Zustimmung zeigt, dass uns das Thema eint. Die Bedarfsanalyse ist notwendig, um fundierte Entscheidungen im Sinne der Betroffenen treffen zu können.“

Ziel der Analyse ist es unter anderem festzustellen,
• ob ein stationäres Hospiz in der Region tatsächlich benötigt wird,
• ob vorhandene ambulante und palliative Angebote ausreichend sind,
• ob die Auslastung einer möglichen Einrichtung langfristig gesichert wäre
• und ob eine Finanzierung sowie Trägerschaft realistisch darstellbar sind.

Die CDU Wächtersbach sieht den einstimmigen Beschluss als starkes Signal der Stadtverordnetenversammlung für eine verantwortungsvolle, faktenbasierte und menschliche Sozialpolitik.

„Wir wollen keine falschen Erwartungen wecken, sondern eine realistische Grundlage schaffen“, so Creß abschließend. „Wenn ein Bedarf besteht, werden wir uns als CDU konstruktiv und engagiert für eine gute Lösung einsetzen.“

Quelle: CDU Wächtersbach

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