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Hanau liebt Kultur: Rekord-Sommernacht als Krönung des Kultoursommers

Mehr als 14.000 Besucherinnen und Besucher / Über 10.000 Gäste bei der Hanauer Sommernacht

Hanau. Mit einem Besucherrekord bei der Hanauer Sommernacht ist der 39. Hanauer Kultoursommer zu Ende gegangen. Vom 12. Juli bis 1. August bot die Stadt Hanau erneut ein abwechslungsreiches Programm auf der Parkbühne am Comoedienhaus im Staatspark Wilhelmsbad und auf den Mainwiesen. Insgesamt besuchten mehr als 14.000 Menschen die Veranstaltungen. Allein mehr als 10.000 Gäste kamen zur Hanauer Sommernacht und sorgten damit für einen Rekord.

„Der Hanauer Kultoursommer hat erneut gezeigt, welchen Stellenwert Kultur in unserer Stadt hat. Die Sommernacht mit ihrem Besucherrekord war ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie sehr die Menschen solche Veranstaltungen schätzen. Mein Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, den Organisatoren und natürlich unserem Publikum, das den Kultoursommer Jahr für Jahr mit Leben füllt“, zieht Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky Bilanz.

Während die Hanauer Sommernacht so viele Menschen wie nie zuvor anzog, blieben die Besucherzahlen bei einigen Veranstaltungen auf der Parkbühne hinter den Erwartungen zurück. Für die 13 Veranstaltungen mit Ticketverkauf wurden insgesamt 2.584 Eintrittskarten verkauft, durchschnittlich kamen rund 270 Gäste pro Abend. Die drei kostenfreien Veranstaltungen, das „Chorfestival“, die „Musikernacht“ und „Musik, Poesie und Wein“ besuchten rund 1.700 Menschen, darunter allein rund 1.000 Gäste bei der beliebten „Musikernacht“.

Vielfalt bleibt das Erfolgsrezept

„Bis auf wenige Ausreißer, bei denen wir uns mehr Zuspruch gewünscht hätten und aufgrund der Qualität des Programms auch erwartet hatten, sind wir mit dem Kultoursommer zufrieden“, sagt Lucas Schobert, Leiter des städtischen Veranstaltungsbüros, das die Reihe seit 2014 organisiert. „Es geht uns nicht ausschließlich darum, möglichst viele Tickets zu verkaufen. Wir möchten bewusst auch Kultur auf die Bühne bringen, die von kommerziellen Veranstaltern oft nicht gebucht wird. Auch diese Künstlerinnen und Künstler haben es verdient, auftreten zu dürfen. Die Vielfalt unseres Angebots ist uns besonders wichtig. Deshalb haben wir in diesem Jahr auch neue Formate und Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die sich ihr Publikum erst noch erarbeiten müssen“, so Schobert.

Zu den Gründen für die etwas geringeren Besucherzahlen auf der Parkbühne zählt Schobert mehrere Faktoren. So fanden die Veranstaltungen in diesem Jahr mitten in den Sommerferien und damit in der Haupturlaubszeit statt. Hinzu komme eine allgemein spürbare Zurückhaltung vieler Menschen bei den Freizeitausgaben. Auch das Wetter spielte eine Rolle: An einigen Veranstaltungstagen sorgten hochsommerliche Temperaturen dafür, dass das Publikum erst später unterwegs war. Mehrere Programmpunkte begannen zudem aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft früher als üblich und damit noch während der größten Hitze. Dennoch habe sich das bewusst breit gefächerte Programm bewährt. Von Musik über Theater bis hin zu Poetry und Familienformaten sei erneut ein vielfältiges Kulturangebot entstanden. „Wir freuen uns, wenn Menschen diese Vielfalt annehmen“, so Schobert.

Sommernacht setzt neuen Maßstab

Zum Abschluss des Kultoursommers verwandelte sich die Mainwiese unterhalb von Schloss Philippsruhe erneut in Hanaus größte Picknickwiese. Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher genossen das Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt mit Sitz in Hanau unter freiem Himmel und sorgten für einen Rekord. Auch die reservierbaren Sitzplätze direkt vor der Bühne waren gut gebucht: 1.653 der 1.720 bereitgestellten Stühle wurden verkauft und damit nochmals deutlich mehr als im Vorjahr. Auch das Mobilitätskonzept zur Hanauer Sommernacht wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen. Der kostenfreie Nahverkehr mit zusätzlichen HSB-Sonderbussen und die angebotene Fahrradwache sorgten für eine komfortable und nachhaltige An- und Abreise und wurden von den Besucherinnen und Besuchern sehr viel genutzt.

„Der Rekordabschluss unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des Kultoursommers für Hanau“, so Kaminsky.

Pressekontakt:
Stadt Hanau, Florian Bauer

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Quelle: Stadt Hanau

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