Dienstag, Februar 17, 2026
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Große Geste in außergewöhnlicher Lage

Bürgermeister würdigt Unterstützung von EDEKA Lauber nach Bombenentschärfung in Meerholz

Der 23. Januar 2026 war in Gelnhausen – insbesondere für die Menschen im Stadtteil Meerholz – ein besonderer und ereignisreicher Tag: Eine Weltkriegsbombe wurde entschärft, die im Zuge von Bauarbeiten der Deutschen Bahn entdeckt worden war. Mit der Entschärfung ging eine Evakuierung eines Sicherheitsradius von 500 Metern einher. Betroffen waren rund 600 Personen sowie verschiedene Gewerbereibende.

Am Rande der Evakuierungszone gelegen, aber noch innerhalb des Sperrbereichs, musste auch der beliebte Nahversorger EDEKA Lauber seine Türen geschlossen halten. Trotz der damit verbundenen Umsatzeinbußen war dies für Geschäftsführer Jürgen Lauber kein Grund zur Klage. Vielmehr unterstützte er die Evakuierungsarbeit mit Sachspenden für die Einsatzkräfte. Bürgermeister Christian Litzinger dankte ihm im Nachgang für seine großzügige Unterstützung.

„So, wie es gelaufen ist, was das alles top“, fasste Jürgen Lauber das Geschehen im Gespräch mit Bürgermeister Christian Litzinger zusammen. „Wir hatten einen halben Tag geschlossen. Auch das hat wehgetan, aber in Anbetracht der Situation, war das noch das beste Szenario. Und so lange es bei dem einen Mal bleibt, ist das auch zu verschmerzen.“

Lauber lobte insbesondere die gute Kommunikation der Stadt in der außergewöhnlichen Situation. Er sei froh gewesen, dass alles schnell erledigt gewesen sei und er den Markt bereits zur Mittagszeit wieder habe öffnen können. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen auf Abruf bereit, um den Markt umgehend wieder öffnen zu können. Das war zum Glück schnell der Fall. Als die Freigabe kam, haben sich alle sofort auf den Weg gemacht.“ Keine ganze Stunde nach Wegfall der Sperrung konnte der Markt bereits wieder öffnen.

Kurios: Einige der ersten Kundinnen und Kunden am Freitag waren überrascht, dass die Türen des Geschäfts bei ihrer Ankunft mittags noch geschlossen waren. Sie hatten weder vom Bombenfund noch von der Evakuierung etwas mitbekommen – trotz umfangreicher Medienberichterstattung. Sie warteten, bis die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Markt zurückkehrten, und lauschten derweil interessiert den persönlichen Schilderungen von Jürgen Lauber, der die Kundinnen und Kunden auf dem Parkplatz begrüßte.

Die Arbeit der Evakuierungshelferinnen und -helfer sowie die Verpflegung in der städtischen Notunterkunft unterstützte EDEKA Lauber mit Sachspenden in Form von Essen und Getränken. „Für mich war das eine Selbstverständlichkeit“, unterstrich Jürgen Lauber. „Die Einsatzkräfte haben sich für uns und unsere Sicherheit eingesetzt, da hielt ich es für angemessen, sie in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.“

Bürgermeister Christian Litzinger dankte dem Gelnhäuser Unternehmer für seine Spende: „Das ist eine große und wertschätzende Geste. Für keinen Betroffenen war die Situation an diesem Tag leicht. Mit seiner positiven Haltung gegenüber der herausfordernden Lage hat Jürgen Lauber mit dazu beigetragen, dass die zahlreichen Einsatzkräfte bestens versorgt waren und ihre wichtige Arbeit unter bestmöglichen Bedingungen leisten konnten. Zudem hat er die Versorgung von evakuierten Bürgerinnen und Bürgern unterstützt und mit für ihr Wohl gesorgt. Dafür gilt ihm mein herzlicher Dank.“

Quelle: Redaktion MKK Echo

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