Unter dem Titel „Perspektive Metall – Offene Schweißerei bei der GFW” hat die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V. (GFW) am Mittwoch die Schweißkursstätte in der Martin-Luther-King-Straße in Hanau einem größeren Publikum vorgestellt. Rund 50 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über praxisnahe Qualifizierung, Fachkräfteentwicklung und das Bildungsangebot der GFW zu informieren.
Im Mittelpunkt standen Einblicke in die offene Schweißerei, Details zu Schweißkursen und Weiterbildungen sowie Gespräche über die Herausforderungen der Fachkräftesicherung. Die Besucher erfuhren, wie praxisnahe Bildung konkret funktioniert und welche Wege sich dadurch für Teilnehmende, Betriebe und die Region eröffnen.
Ein besonderer Gast der Veranstaltung war der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig. Er informierte sich über die Arbeit der GFW und suchte das Gespräch mit Verantwortlichen, Gästen und Netzwerkpartnern. Es ging um die Bedeutung beruflicher Qualifizierung, den Weg in Arbeit und Ausbildung sowie die Rolle regionaler Bildungsträger bei der Sicherung von Fachkräften. Reddig würdigte das langjährige Engagement der GFW. Die Arbeit des Bildungsträgers sei ein wichtiger Beitrag zu Bildung, Ausbildung und Fachkräftesicherung in Hanau und der Umgebung. Besonders praxisnahe Angebote wie die Schweißkursstätte zeigten, wie Menschen neue berufliche Perspektiven bekommen und Unternehmen bei der Gewinnung und Entwicklung von Fachkräften unterstützen können.
Dieses Jahr hat die GFW einen besonderen Grund zum Feiern: 2026 blickt der Bildungsträger auf 60 Jahre Bildungsarbeit in Hanau zurück. Seit 1966 engagiert sich die GFW in beruflicher Bildung, Weiterbildung, Qualifizierung und Integration – eine der ältesten Institutionen dieser Stadt und seit Jahrzehnten eng verbunden mit der regionalen Bildungs- und Arbeitsmarktsentwicklung.
Neben der offenen Schweißerei gab es weitere Angebote aus verschiedenen Arbeitsbereichen zu entdecken. Dazu gehörten Orientierungshilfen, Coaching, Qualifizierungsangebote, Unterstützung beim Übergang in Arbeit und Ausbildung sowie Bildungscoaches, die über Förderwege und individuelle Qualifizierungsstrategien informieren – für Beschäftigte, Arbeitssuchende und Unternehmen.
Ein zentrales Ziel der Veranstaltung war der Austausch zwischen Bildungsträgern, Betrieben und regionalen Akteuren. Angesichts zunehmenden Fachkräftebedarfs und Wandel am Arbeitsmarkt braucht es enger Kooperationen zwischen Bildung, Wirtschaft und Politik. Die Veranstaltung bot dafür einen passenden Rahmen: Betriebe konnten ihre Bedarfe ansprechen, Netzwerke vertiefen und Interessierte konkrete Bildungswege kennenlernen.
Mit „Perspektive Metall” zeigte die GFW, dass berufliche Bildung nicht nur im Klassenraum stattfindet. Praxis, persönliche Beratung und regionale Zusammenarbeit machen Bildung lebendig. Die offene Schweißerei machte deutlich, wie Qualifizierung neue Chancen eröffnet und zugleich Fachkräfte in der Region sichert.
Zum Abschluss zeigte sich die GFW zufrieden: Die gute Resonanz, viele Gespräche und das deutliche Interesse der Gäste hätten bestätigt, dass praxisnahe Bildungsangebote und regionale Netzwerke auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Die Veranstaltung war ein positiver Impuls fürs Jubiläumsjahr – und ein Blick nach vorn: auf moderne berufliche Bildung, starke Partnerschaften und neue Perspektiven für Menschen und Unternehmen in Hanau.

Quelle: Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V.

