Im Rahmen der europaweiten, angekündigten ROADPOL-Kontrollwoche führten die
Beamtinnen und Beamten des Hanauer Polizeireviers im Laufe des Dienstages
Geschwindigkeitsmessungen durch.
In den Vormittagsstunden hatten die Einsatzkräfte hierzu eine Kontrollstelle in
der Aschaffenburger Straße und am Nachmittag in der Ernst-Barthel-Straße
eingerichtet. Beide Messstellen befinden sich im Stadtteil Wolfgang.
Während der durchgeführten Kontrollen wurden insgesamt 250 Fahrzeuge gemessen.
Dabei stellten die Einsatzkräfte 44 Geschwindigkeitsverstöße fest. In 33 dieser
Fälle wurden Verwarnungsgelder ausgesprochen. Auf weitere elf
Verkehrsteilnehmende kommt ein entsprechendes Bußgeldverfahren zu.
Den unrühmlichen Spitzenwert der Kontrollmaßnahmen erreichte der Fahrer eines
Kleinkraftrades. Er wurde bei erlaubten 50 km/h – nach Abzug der Messtoleranz –
mit 101 km/h gemessen. Er war damit mehr als doppelt so schnell wie zulässig.
Mit einer solchen Überschreitung setzte er nicht nur sich selbst, sondern auch
andere Verkehrsteilnehmende einem erheblich erhöhten Unfallrisiko aus. Auf den
Fahrer kommt nun ein Bußgeldverfahren zu. Zudem muss er mit einem Fahrverbot
sowie weiteren Konsequenzen nach den Bestimmungen des Bußgeldkatalogs rechnen.
Die Polizei wird auch künftig gezielte Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen schwerer
Verkehrsunfälle.
Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen

