Nidderau (ots) – (lei) Nach der Sprengung eines Geldautomaten in einem
Einkaufszentrum im Stadtteil Heldenbergen (wir berichteten:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6212716) waren Spezialisten der
Kriminalpolizei bis in den Mittag hinein am Tatort und haben dort Spuren
gesichert.
Den Feststellungen der Ermittler zufolge ist es den Tätern offensichtlich nicht
gelungen, Bargeld zu erlangen. Sie flüchteten insofern ohne Beute. Selbst im
Fall einer Entwendung hätte das Geld keinen Wert gehabt, da eine integrierte
Sicherungseinrichtung aktiviert wurde, die Banknoten durch ein Einfärbeverfahren
unbrauchbar macht.
Zu den beiden bislang unbekannten Tätern ist bekannt, dass sie vollständig
vermummt waren und Handschuhe trugen. Einer der beiden nutzte augenscheinlich
eine Stirnlampe, während sein Komplize reflektierende Elemente an der Kleidung
sowie im Knöchelbereich trug.
Der entstandene Sachschaden wird nach polizeilicher Einschätzung auf mehr als
100.000 Euro beziffert. Neben dem vollständig zerstörten Geldautomaten wurde
auch die Deckenkonstruktion des Vorraums beschädigt. Darüber hinaus waren
aufgrund der Druckwelle mehrere benachbarte Geschäfte betroffen.
Die Ermittlungen und die Suche nach den Tätern dauern weiter an. Zeugen sind
nach wie vor aufgerufen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Quelle: Redaktion MKK Echo

